Ohne Fahrerlaubnis: 38-jährige Oerlinghauserin nach Unfall in Bielefeld verletzt

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Symbolbild. Foto: Adobe Stock

Kreis Lippe/Bielefeld. Eine Audi-Fahrerin ist am Dienstagmorgen, 12. März, an einem Engpass auf der Lagesche Straße ins Schleudern geraten und gegen die linke Betonschutzwand gestoßen. Sie war nicht angeschnallt und besitzt keine Fahrerlaubnis.

Die 38-Jährige aus Oerlinghausen benutzte gegen 6.40 Uhr den linken Fahrstreifen der B66 in Richtung Helpup. Etwa in Höhe der Überführung der Pyrmonter Straße stauten sich Fahrzeuge, weil sich dort eine Baustelle befindet und die Weiterfahrt auf den rechten Fahrstreifen beschränkt wird.

In dieser Verkehrssituation wechselte die 38-Jährige mit ihren Audi A3 und auf den rechten Fahrstreifen. Bei dem Fahrstreifenwechsel und Abbremsen schleuderte der Pkw mit der Fahrzeugfront gegen die linke Betonschutzwand. Dabei wurde die Audi-Fahrerin leicht verletzt und vor Ort durch Rettungssanitäter medizinisch versorgt.

Während der Unfallaufnahme deckten die eingesetzten Streifenbeamten auf, dass der 38-Jährigen bereits vor zwei Jahren die Fahrerlaubnis entzogen worden war. Weil sie Ihren Führerschein noch nicht abgegeben hatte, stellten die Polizisten diesen sicher.

Für die Fahrerin besteht nun die Möglichkeit, ihre Bescheinigung, die sie zur Befreiung der Gurtpflicht besitzen soll, nachzureichen. Die Fahrzeugfront des Audi wurde total beschädigt. Ein Abschleppdienst transportierte den Pkw ab. Den Sachschaden schätzten Polizeibeamte auf 4.300 Euro. (lwz/Polizei Lippe)