Netflix erhöht Abo-Preise: So viel müssen Nutzer jetzt zahlen

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Symbolbild. Foto: Pixabay

Berlin. Still und leise, ohne große Ankündigung, hat Netflix nun auch in Deutschland seine Abo-Preise erhöht. Wie viel Nutzer künftig mehr zahlen müssen und ob dies auch auf Bestandskunden zutrifft, verraten die folgenden Zeilen.

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Im Februar hatte Netflix-CEO Greg Peters erstmals von weiteren weltweiten Preiserhöhungen für die verschiedenen Abo-Modelle des Streaming-Anbieters gesprochen. Nachdem zuerst unter anderem der amerikanische Markt von diesen Plänen betroffen war, müssen ab sofort auch die Nutzer in Deutschland tiefer in die Tasche greifen.

Für das Standard-Abo, das unter anderem Full-HD-Auflösung und das Streamen auf zwei Geräten gleichzeitig ermöglicht, wird ein Euro mehr fällig. Bei dann 13,99 Euro pro Monat belaufen sich die Jahreskosten auf rund 170 Euro.

Das Premium-Abo (4K-Auflösung, vier Streams gleichzeitig) wird sogar zwei Euro teurer. Bei 19,99 Euro im Monat werden dann fast 240 Euro im Jahr fällig.

Um einem weiteren Nutzer, der nicht im selben Haushalt lebt, Zugriff auf das Netflix-Konto zu gewähren, werden noch einmal 4,99 Euro im Monat verlangt.

Bestandskunden betreffen diese Änderungen zunächst nicht. Ob dies lange so bleibt, ist jedoch fraglich. In der Vergangenheit hat Netflix seine Kunden nach gewisser Zeit vor die Wahl gestellt, das Abo zu wechseln, die Preiserhöhung zu akzeptieren oder das Abo komplett zu kündigen.