Telefonbetrug: Bielefelder Senior fällt auf falschen Polizisten rein

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Symbolbild. Foto: Adobe Stock

Bielefeld. Ein 85-jähriger Bielefelder wurde am Samstag, 20. April, Opfer einer Betrugsmasche.

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Zwischen 9 Uhr und 11 Uhr wurde der 85-Jährige von einem vermeintlichen Polizeibeamten mit unterdrückter Rufnummer angerufen. Dieser gab an, dass in der Nachbarschaft eine rumänische Bande Einbrüche begehe und er nun vorsorglich die Wertgegenstände des Seniors einsammeln wolle. Er wies den 85-jährigen an, die 110 zu wählen, um sich von anderen Polizeibeamten seine Angaben bestätigen zu lassen.

Der 85-jährige legte den Hörer nicht auf, sondern blieb im Anruf und wählte die 110. So blieb der Kontakt mit dem Betrüger bestehen und ihm wurde bestätigt, dass die vorangegangenen Informationen wahrheitsmäßig wären. Daraufhin stimmte er zu, dass seine Wertsachen abgeholt werden können. Kurze Zeit später erschien ein unbekannter Mann, der sich als Polizist ausgab und die Wertsachen des Mannes mitnahm.

Er wird beschrieben als circa 30 bis 40 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß, grau melierte Haare, normale Statur, helle Jacke und sprach Hochdeutsch ohne Akzent. (lwz)

Die Polizei rät:

   -	„Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der 
die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der 
Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die 
Telefonauskunft geben."
   -	„Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten."
   -	„Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen 
Verhältnissen preis."
   -	„Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie 
einfach auf."
   -	„Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen."