Lügde: Illegale Grünabfälle sorgen für Ärger

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Mitarbeiter entsorgen illegale Grünabfälle im Schledengraben. Foto: Stadt Lügde

Lügde. Zum wiederholten Mal wurden illegale Ablagerungen von Grünabfällen im Bereich des Schledengrabens festgestellt. Die Stadt Lügde warnt daher eindringlich vor den Folgen dieser unrechtmäßigen Entsorgung und appelliert an die Anwohner.

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„Wir haben mehrfach festgestellt, dass Grünabfälle, Heckenschnitt, Mähgut und Holzabfälle unerlaubterweise im Bereich des Schledengrabens entsorgt wurden“, betont Christine Röder vom Fachbereich Ordnung und Soziales der Stadt Lügde.

„Diese Ablagerungen werden bei starkem Regen weggeschwemmt und setzen die Ablaufroste zu, wodurch der Wasserfluss gestoppt wird und das Gewässer aufgestaut werden kann.“ Wiederholt haben bereits beim vorherigen Starkregenereignis angeschwemmte Ablagerungen für erhebliche Probleme gesorgt. Der Bauhof und betroffene Anlieger mussten dort in der Vergangenheit mehrfach tätig werden, erklärt die Stadt Lügde.

Illegale Entsorgungen von Heckenschnitt oder anderen Gartenabfällen, die den Wasserabfluss behindern oder zur Umweltverschmutzung beitragen, stellen eine Ordnungswidrigkeit dar. Diese kann gemäß des Wasserhaushaltsgesetzes mit einem empfindlichen Bußgeld geahndet werden.

In bestimmten Fällen können solche Taten sogar als Straftaten nachverfolgt werden. Außerdem können dort gegebenenfalls auch privatrechtliche Konsequenzen und Schadensersatz drohen, wenn konkrete Schäden aufgrund des Fehlverhaltens entstehen.

Die Stadt ruft die Bürger dazu auf, diese sogenannte „wilde Entsorgung“ künftig zu unterlassen und bittet um Hinweise, falls ordnungswidriges Verhalten beobachtet wird, beispielsweise über den Mängelmelder. „In Ihrem eigenen Interesse und zum Schutz betroffener Anlieger und der Umwelt bitten wir Sie, ordnungsgemäß mit Ihren Gartenabfällen umzugehen“, betont Christine Röder. „Die Stadt wird den Schledengraben zukünftig regelmäßig kontrollieren und Ordnungswidrigkeiten konsequent verfolgen.