Detmold: Bürgermeister Frank Hilker äußert sich zur Sicherheitsdiskussion

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Auf der Jahreshauptversammlung der Detmolder Werbegesellschaft nimmt Bürgermeister Frank Hilker Stellung zur Sicherheitsdiskussion bei Veranstaltungen. Foto: Reiner Toppmöller

Detmold. Auf der Jahreshauptversammlung der Detmolder Werbegesellschaft nahm Bürgermeister Frank Hilker Stellung zur Sicherheitsdiskussion bei Veranstaltungen.

Wie berichtet, findet in diesem Jahr das „Leo Event“ in Leopoldshöhe nicht statt und auch die Kirmes zum Frühjahrsmarkt in Lage wurde vom Veranstalter abgesagt, weil die geforderten Sicherheitsauflagen aus Kostengründen nicht zu erfüllen sind.

Frank Hilker erklärte dazu, dass in Detmold alle Veranstaltungen in der Stadt stattfinden müssten. „Was ist an der Sicherheitslage anders als an einem gut besuchten Samstag in der Stadt? Ich bin bereit dazu, im gewissen Rahmen Verantwortung zu übernehmen“, sagte er und fuhr fort: „Die Menschen tragen ja auch bei jedem Besuch in der Stadt ihr eigenes Risiko“. Hilker sagte, dass das Land die Kommunen nicht allein lassen dürfe und forderte verbindliche Vorgaben ein, an die man sich dann halten könne.

„Wir können nicht alles sicher machen. Denken Sie nur mal daran, was alles mit einer preiswerten Drohne angerichtet werden kann. Wer soll sich dagegen schützen?“, fragte der Detmolder Bürgermeister.

„Letztlich müssen sich alle lippischen Kommunen zusammensetzen und überlegen, ob man sicherheitsrelevante Dinge nicht gemeinsam anschafft und sie untereinander austauscht. Aber noch einmal, absolute Sicherheit können wir nicht gewährleisten, letztlich muss jeder sein eigenes Risiko beim Besuch der Stadt oder einer Veranstaltung tragen“, so der Bürgermeister.