Feuerwehreinsatz am Leopoldinum. Foto: Feuerwehr Detmold

Detmold. Ein Chemieunfall am Gymnasium Leopoldinum in Detmold hat am Freitagmittag, 29. August, für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Nach Angaben der Polizei wurde die Feuerwehr gegen 13.35 Uhr zur Schule an der Hornschen Straße alarmiert, nachdem in einem Chemieraum ein undichter Behälter mit Natrium entdeckt worden war. Das Gefahrstoffmaterial habe bereits leichten Kontakt mit Feuchtigkeit gehabt.


Um eine sichere Neutralisation zu gewährleisten, sei das Natrium in kleinen Portionen auf dem Schulhof des Leopoldinums unter kontrollierten Bedingungen mit Wasser beaufschlagt worden.

Dabei habe es nach Behördenangaben kurze, kontrollierte Reaktionen gegeben, durch die das Material vollständig unschädlich gemacht werden konnte. Dieses Vorgehen sei in enger Abstimmung mit einem Fachberater erfolgt. Während der Arbeiten blieb der Schulhof weiträumig abgesperrt.

Da sich der Einsatz über rund zweieinhalb Stunden hinzog, habe die Feuerwehr den Löschzug Mitte zur Feuer- und Rettungswache am Gelskamp beordert, um den Grundschutz für das Stadtgebiet Detmold sicherzustellen.

Wie Polizei und Feuerwehr betonten, habe für Schüler sowie die Bevölkerung zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden.