Detmold-Diestelbruch. „Wir möchten den Einwohnern das zurückgeben, was sie vermisst haben“, erklärt Stefanie Mock, Teil der neuen Betreiber-Familie des Nahkaufs an der Bad Meinberger Straße in Diestelbruch. Nachdem die Diestelbrucher mehrere Monate auf den Supermarkt verzichten mussten, öffnete dieser am 19. August wieder seine Türen.
Neuer Betreiber ist die Detmolder Familie Mock mit Florian Mock, gelernter Einzelhandelskaufmann, als Geschäftsführer. Bereits zum 1. März hatte die Familie den Nahkauf in Heidenoldendorf übernommen – nun wagt sie in Diestelbruch den nächsten Schritt. „Wir versuchen hier unser Glück – und auch das Dorf scheint sehr froh zu sein. Gefühlt war heute schon fast halb Diestelbruch hier“, erklärt Andreas Mock erfreut zur Eröffnung.
Tatsächlich hatten viele Dorfbewohner den einzigen Lebensmittelmarkt im Ort schmerzlich vermisst, seit dieser nach dem plötzlichen Tod des früheren Geschäftsführers Anfang Juni schließen musste. Auch Stefanie Mock betont die Bedeutung des Marktes: „Es ist uns wichtig, den Nahversorger wiederzueröffnen und den Einwohnern die Möglichkeit zum Einkaufen im Ort zu geben, die sie vermisst haben.“
Für die Zukunft wünsche sie sich, dass der Laden weiterhin so schön bleibe sowie eine gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. „Als Familie stehen wir zusammen und auch ein großer Teil der bisherigen Mitarbeiter bleibt weiterhin an Bord, sodass den Kunden die vertrauten Gesichter erhalten bleiben“, erläutert Mock weiter.
Trotzdem werden weitere Kräfte für den Verkauf, die Kasse und die Warenverräumung gesucht. Baulich habe sich der Markt nicht großartig verändert. Wichtig sei Familie Mock, den Kontakt mit den Vereinen sowie der Schule im Dorf zu suchen und zu pflegen. „Wir freuen uns alle, dass wir sie haben“, macht Karl-Heinz Grebisz, Vorsitzender von „Unser Diestelbruch e.V.“, deutlich.
„Unser Ziel ist es, mit dem Markt wieder einen festen Bestandteil des Gemeinschaftslebens in Diestelbruch und damit nicht nur einen Versorger für den täglichen Bedarf, sondern auch einen Ort des Austausches, zur Verfügung zu stellen“, stellt Familie Mock klar. Stefanie Mock bringt zudem ihre Hoffnung für die Zukunft auf den Punkt: „Wir möchten, dass unsere Kunden glücklich sind – dann sind wir es auch.“