Kreis Minden-Lübbecke. Die Polizei im Kreis Minden-Lübbecke war in der Silvesternacht stark gefordert. Zwischen 20 und 7 Uhr registrierten die Einsatzkräfte rund 120 Einsätze.
Nach Angaben der Polizei handelte es sich überwiegend um Sachbeschädigungen und kleinere Brände von Hecken oder Mülltonnen. Zusätzlich habe ein Verkehrschaos am Kaiser-Wilhelm-Denkmal die Beamten beschäftigt.
Brände und Sachschäden
- Gegen 6.40 Uhr sei die Polizei zum Mansurenweg in Bad Oeynhausen gerufen worden. Dort habe eine Terrassenüberdachung Feuer gefangen. Die Feuerwehr löschte den Brand, eine Person musste wegen Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.
- Bereits um 23.30 Uhr sei ein beschädigter Blitzeranhänger an der Portastraße in Minden gemeldet worden. Zwei Jugendliche seien in der Nähe angetroffen worden, Feuerwerkskörper wurden sichergestellt.
- Um 0.15 Uhr habe es auf einem Balkon am Mittelweg in Minden gebrannt. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, sodass kein Gebäudeschaden entstand.
- Gegen 1.30 Uhr sei ein Holzschuppen in Eidinghausen (Elverdingsen) in Brand geraten, der von einem Anwohner selbst gelöscht wurde.
- Insgesamt seien die Beamten zu 22 Bränden im Kreisgebiet ausgerückt, meist Mülltonnen, Container oder Hecken. Viele dieser Feuer stünden vermutlich im Zusammenhang mit Pyrotechnik.
Verkehrschaos am Kaiser-Wilhelm-Denkmal
Kurz vor Mitternacht seien überfüllte Parkplätze am Denkmal zum Anlass genommen worden, verbotswidrig zu parken. Dies habe zu einem kompletten Verkehrsstillstand ab der Portastraße geführt. Die Polizei habe das Ordnungsamt hinzugezogen und mehrere Verwarnungen ausgesprochen.
Weitere Vorfälle
Um 2.15 Uhr sei die versuchte Sprengung eines Zigarettenautomaten an der Ecke „In den Bärenkämpen“ und „Sandtrift“ in Minden gemeldet worden. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Vorfällen geben können, sich unter 0571/8866-0 zu melden.









