Ist die Straße glatt und der Fahrer trägt den schwierigen Verhältnissen nicht genügend Rechnung, endet die Autofahrt schon mal vor einem Baum. Zwar gingen die Unfälle am Wochenende im Kreis Lippe nicht so brutal aus, wie auf dem Archivfoto gezeigt. Aber ärgerlich ist auch ein geringerer Schaden für den Fahrer und seine Beifahrer allemal. Archivfoto: Polizei Bielefeld
Kreis Lippe. Die schwierigen Straßenverhältnisse machten am Wochenende den Autofahrern zu schaffen. Nicht immer verlief die Fahrt so wie geplant. Es gab manche böse Überraschung. Drei Beispiele.
Lage/Lemgo. Ein mit drei Personen besetzter Pkw Skoda geriet am Freitagabend, 2. Januar, gegen 20:30 Uhr auf dem Detmolder Weg ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Der 19-jährige Fahrzeugführer aus Lage war in Richtung Lemgo unterwegs, als das Heck seines Skodas auf schneebedeckter Fahrbahn ausbrach und der Wagen in den Straßengraben rutschte. Dort prallte er gegen einen Baum, wodurch ein 16-jähriger, ebenfalls in Lage wohnhafter Beifahrer leicht verletzt wurde. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Horn-Bad Meinberg. Tags darauf befuhr ein 20-Jähriger aus Reinstorf gegen 13:45 Uhr die B1 von Schlangen in Richtung Horn-Bad Meinberg. Auf der Linksabbiegespur der Paderborner Straße kam er auf schneebedeckter Fahrbahn mit seinem Audi ins Rutschen und prallte auf einen vor ihm fahrenden VW Polo. Die 33-jährige Fahrzeugführerin aus Detmold wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die Fahrzeuge blieben fahrbereit.
Oerlinghausen. Keine zwei Stunden später: Ein 29-Jähriger befuhr mit seinem Mini Cooper die Detmolder Straße in Richtung Helpup. Vermutlich aufgrund von Glätte kam er nach links von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der Oerlinghauser wurde dabei leicht verletzt. Der stark beschädigte und nicht mehr fahrbereite Pkw wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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