Die Rockband „Hirsch.Böcke“ heizt ihren Fans ein. Es soll ihnen mitten im Winter warm werden. Fotos: Birgit Hirschfeld
Rückblende: Am letzten Tag des Lagenser Weihnachtsmarktes wurde nicht etwa leise „Stille Nacht“ gesummt – nein, der Marktplatz erlebte zum 3. Mal die legendäre „Abrissparty“ mit der Lagenser Band „HIRSCH.BÖCKE“. Denn aller guten Dinge sind drei. Der Platz war proppevoll, die Stimmung fantastisch.
Die vier Jungs auf der Bühne dachten gar nicht daran, früh Feierabend zu machen und lieferten fast zweieinhalb Stunden Rock pur. Im Gepäck: eigene Songs wie „Okay so wie ich bin“ und einen Cover-Mix, der mühelos den Bogen von Metallica bis Westernhagen spannte. Wer da stillstehen konnte, war entweder festgefroren oder musste einen übervollen Becher Glühwein im Gleichgewicht halten.
Die beiden Schneeflöckchen holen Geldregen für Bethel vom Himmel.
Wie jedes Jahr hatte Bandmanagerin Birgit („Biggi“) Hirschfeld neben Rock’n’Roll unterm Pulli auch das Herz am rechten Fleck – und das ganz offiziell. Denn zwei hochmotivierte Schneeflöckchen schwebten durchs feiernde Publikum und sammelten Spenden. Ergebnis: erstaunliche 1.388,53 Euro. Rechnet man die Aufstockung der HIRSCH.BÖCKE dazu, stehen am Ende stolze 1.800 € für das Kinder- und Jugendhospiz Bethel. „Dafür ein riesiges, lautes und herzliches Dankeschön an alle, die Münzen, Scheine oder vermutlich auch ihr letztes Glühweingeld geopfert haben“, sagt Biggi. Die erste LP soll bald veröffentlicht werden und der Terminkalender der Band sei schon reichlich gefüllt, verrät sie der Lippischen Wochenzeitung.
Bombenstimmung vor der Bühne: Da macht „Mucke machen“ richtig Spaß. Auf die Fotos klicken, um sie zu vergrößern!
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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