Bielefeld/Minden/Porta Westfalica. Auf der Autobahn A2 bei Bielefeld hat die Autobahnpolizei am Donnerstagnachmittag, 1. Januar, einen ungewöhnlichen Vorfall festgestellt.
Nach Angaben der Beamten sollte ein Hyundai i20 gegen 16.50 Uhr in Fahrtrichtung Hannover kontrolliert werden. Der Fahrer habe daraufhin seine Geschwindigkeit drastisch reduziert und sei bis zum Parkplatz Fuchsgrund zeitweise nur mit 30 bis 40 km/h gefahren, um den Kontakt nicht völlig abreißen zu lassen.
Als die Polizisten den Wagen überprüften, saß jedoch nicht mehr der zuvor erkannte Fahrer am Steuer, sondern die 44-jährige Halterin des Fahrzeugs aus Gotha. Der ursprüngliche Fahrer, ein 34-jähriger Mann aus Gotha, befand sich auf dem Rücksitz. Zunächst hätten beide Personen einen Fahrerwechsel abgestritten, später habe ein Mitfahrer die Beobachtungen der Polizei bestätigt.
Bei der Kontrolle stellte sich laut Polizei heraus, dass der Mann seit mehreren Jahren keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Zudem fanden die Beamten ein Tütchen mit weißem Pulver, bei dem es sich um Betäubungsmittel handeln soll. Ein Drogenvortest habe den Verdacht bestätigt, dass der Mann unter Einfluss von Drogen stand. Auf der Wache wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Gegen den 34-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Drogeneinfluss sowie illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet. Auch gegen die Fahrzeughalterin wird ermittelt – wegen der Duldung der Fahrt ihres Lebensgefährten ohne Fahrerlaubnis.









