Paderborn. Bei einem Alleinunfall auf dem Ludwigsfelder Ring sind am frühen Montagmorgen, 16. Februar, zwei 19‑Jährige verletzt worden. Nach Angaben der Polizei sollen die jungen Männer versucht haben, sich einer routinemäßigen Verkehrskontrolle zu entziehen.
Gegen 2 Uhr hatten Beamte einen Toyota Auris bemerkt, der sich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit der Kontrollstelle näherte. Trotz eines deutlichen Taschenlampensignals reduzierte der Fahrer laut Polizei nicht das Tempo, sondern soll mit geschätzten 120 bis 150 km/h an den Einsatzkräften vorbeigefahren sein.
Die Beamten nahmen unmittelbar die Verfolgung auf und fanden den Wagen wenig später verunfallt im Nahbereich. Den Ermittlungen zufolge verlor der Fahrer vermutlich aufgrund von Schneematsch die Kontrolle, drehte sich nach links weg, geriet über die Gegenspur und prallte gegen einen Metallzaun sowie eine Betonböschung. Nachdem der Zaun durchbrochen wurde, rutschte das Fahrzeug noch rund 30 Meter über den Gehweg, bevor es zum Stillstand kam.
Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, sein 19 Jahre alter Beifahrer wurde schwer verletzt. Beide wurden nach Erstversorgung durch die Polizisten in Paderborner Krankenhäuser gebracht. Wie die Polizei mitteilt, stand der Fahrer unter Alkoholeinfluss und besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Fahrzeug und Handy des Fahrers wurden sichergestellt; die Ermittlungen dauern an.









