Geben der Weide eine poppige Frisur: Ingrid Uthe, Ferdinand Schmedding, Anke Biere, Margarete und Ilka Beermann (Stadt Lage), Anke und Meira Kaup sowie Jochen Wulfkühler (von links). Foto: Norbert Sielemann
Lage. «Kopfweidenschnitt am Armkamp erfolgreich durchgeführt», melden Aktive vom Lippischen Heimatbund, Ortsgruppe Lage. Eingeladen hatte die Stadt: zu einem fröhlichen gemeinsamen Arbeitseinsatz am Armkamp, auf den Wiesen zwischen Ottenhauser Straße und Schulzentrum, wo man sich schon mal nasse Füße holen kann.
Unter dem Motto «Natur- und Denkmalschutz» trafen sich morgens um 9 Uhr 9 Erwachsene und ein Jugendlicher, um beim Frühjahrsschnitt der Kopfweiden tatkräftig mit anzupacken. Nach einer arrangierten Morgenschicht kam das Team um 10.30 Uhr in den Genuss eines deftigen Frühstücks, organisiert von der unermüdlichen Margarete Wißmann. Gestärkt ging es dann bis 15 Uhr weiter mit dem Beschnitt von den Kopfweiden. Das geerntete Astmaterial wurde ordentlich in Haufen auf der Wiese abgelegt; eine Aufgabe, die sich nicht nur als nützlich, sondern auch als äußert unterhaltsam erwies. Alle Teilnehmer waren begeistert von der Gemeinschaftsaktion und der positiven Atmosphäre. «Vielen Dank an alle Teilnehmer», sagt die Stadt.
Alle Interessierten sind herzliche eingeladen, am 17. April um 16 Uhr den zweiten Schritt zu tun: Freischneiden der Bäume am Armkamp. Wer möchte, wird gebeten, sich bei Norbert Sielemann unter der Rufnammer 05232/86140 zu melden.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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