Betrüger setzen gern das Telefon für ihre Betrugsmaschen ein. Oft geben sie sich als Polizisten aus, um das Vertrauen der Menschen in diese Institution auszunutzen. Und dann setzen sie ihre Opfer derart unter emotionalen Stress, dass die bereit sind, all ihr Geld einem „Boten“ zu übergeben. Die Betrüger gehen bei der „Schockanruf“-Masche kaum ein Risiko ein, weil sie anonym bleiben. Nur der „Bote“ wird gelegentlich erwischt: Der weiß dann aber von nichts und hat nur „einen Abholjob erledigt“ und will den Auftraggeber nicht kennen. Foto: Adobe Stock (Symbolbild)
Dörentrup. Die Polizei wird nicht müde, vor «Schockanrufern» zu warnen. Das sind Betrüger, die ihre Opfer unter extremen Stress setzen, um sie dann nach allen Regeln der kriminellen «Kunst» auszunehmen. Wer würde nicht alles für Sohn, Tochter oder Enkel tun, wenn sie in eine schlimme Situation geraten sind, so dass ihnen Gefängnis droht? Genau diese aufwühlende Emotion nutzen die Schockanrufer. Jüngstes Beispiel:
Am Samstag, 21. März, rief ein falscher Polizeibeamter eine Frau in Dörentrup an und behauptete, ihr Sohn habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und müsse nun in U-Haft. Durch die Zahlung einer Kaution könne sie ihn jedoch davor bewahren. Das Telefon wurde anschließend weitergereicht: Nun sprach die Frau mit einem angeblichen Rechtsanwalt, der vorgab, umgehend einen Fahrer vorbeizuschicken, der die Wertgegenstände abholt. Die Frau übergab gegen 18.15 Uhr in der Straße Hasenbreite Bargeld, Schmuck und Münzen im hohen 4-stelligen Wert an einen unbekannten Mann.
Erst als sie Kontakt zu ihrem wahren Sohn aufnahm, bemerkte sie, dass sie Betrügern zum Opfer gefallen war. Das Kriminalkommissariat 6 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen, die zu dieser Zeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Straße wahrgenommen haben: Hinweise richten Sie bitte an die Rufnummer (05231) 6090.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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