
Blomberg. Ein ungewöhnlicher Rettungseinsatz hat am heutigen Donnerstagmorgen, 26. März, in Blomberg für Aufsehen gesorgt. Mitarbeiter der städtischen Kläranlage hatten nach eigenen Angaben einen Schwan bemerkt, der im Klärbecken gelandet war und es ohne fremde Hilfe nicht mehr aus eigener Kraft verlassen konnte.
Zunächst hätten die Beschäftigten versucht, das Tier selbst zu retten, doch laut Feuerwehr gestaltete sich das Vorhaben als deutlich schwieriger als erwartet. Die Retter erklärten, dass verschiedene Methoden ausprobiert worden seien, darunter der Einsatz der Drehleiter, gespannte Netze sowie eine mit Plastikkanistern stabilisierte Leiter, die ein Untergehen verhindern sollte.
Nach Angaben der Einsatzkräfte bestand die Gefahr, dass sich die Federn des Schwans zunehmend mit Wasser vollsogen und das Tier irgendwann entkräftet untergehen könnte. Obwohl der Schwan mehrfach versucht habe, abzuheben, habe er im engen Becken nicht genügend Anlauf nehmen können.
Mit vereinten Kräften von Feuerwehr, Mitarbeitern der Kläranlage und einer Hubarbeitsbühne des Baubetriebshofes, die derzeit angemietet ist, gelang schließlich die Rettung. Das Tier wurde anschließend unversehrt in die freie Natur entlassen.
Kurz danach sei das Schwanenpärchen laut Beobachtungen der Helfer wieder vereint im Sonnenschein gesichtet worden. Der Einsatz dauerte rund drei Stunden und umfasste insgesamt elf Einsatzkräfte und drei Fahrzeuge.



