
Blomberg-Maspe. Ein Zeichen für Umweltbewusstsein und Gemeinschaftssinn setzten am 11. April rund 20 Mitglieder des Vereins „Maspe Aktiv e. V.“. Gemeinsam pflanzten sie im Blomberger Stadtwald insgesamt 150 Erlen und leisteten damit einen Beitrag zur Wiederaufforstung der geschädigten Waldflächen.
Unterstützt wurden die engagierten Helfer vom zuständigen Förster Justus Ernesti, sowie dem Garten- und Landschaftsbaubetrieb Drewes. Im Vorfeld wurden die Teilnehmer umfassend von Ernesti über die richtige Pflanzweise und die Besonderheiten der jungen Bäume informiert. So konnte die Aktion nicht nur tatkräftig, sondern auch fachgerecht umgesetzt werden.
Hintergrund der Initiative ist der Zustand des Blomberger Stadtwaldes: Rund ein Viertel der Fläche wurde in den vergangenen Jahren durch anhaltende Trockenheit und den Befall durch Borkenkäfer zerstört. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat sich der Verein ein Ziel gesetzt: Für jedes Vereinsmitglied soll ein neuer Baum gepflanzt werden, ein langfristiges Engagement für den Erhalt des Waldes.
Auch Blombergs Bürgermeister Christoph Dolle zeigte sich beeindruckt vom Einsatz der Ehrenamtlichen und bedankte sich ausdrücklich bei allen Beteiligten für ihre Unterstützung. Parallel zur Aufforstungsaktion wurde auch im Dorf selbst angepackt: Zahlreiche Helfer kümmerten sich um Reinigungs- und Erneuerungsarbeiten. So wurde unter anderem die Wegebeleuchtung am Dorfgemeinschaftshaus erneuert, Bänke und Sitzgelegenheiten in und um Maspe eingesammelt, gereinigt und instand gesetzt.
Nach der Baumpflanzaktion setzten viele Freiwillige ihr Engagement fort und sammelten Müll in und um das Dorf, um das Ortsbild weiter zu verschönern. Die Organisatoren zogen ein durchweg positives Fazit und bedankten sich besonders bei Bürgermeister Dolle sowie bei Förster Justus Ernesti für die Unterstützung und die informativen Einblicke.
Eines steht bereits fest: Dies wird nicht die letzte Aktion dieser Art gewesen sein. Für die Zukunft plant der Verein, die Aufforstung im Blomberger Stadtwald weiterhin aktiv zu unterstützen. Beim nächsten Mal sollen sogar noch mehr Bäume gepflanzt werden.



