In einem Steinbruch zu klettern ist gefährlich. Man kann tief abstürzen und schlägt auf hartem Gestein auf. Für einen 29-Jährigen endete die Wander-Expedition zum Bockshorn tödlich. Symbolfoto: Pixabay
Hameln/Pyrmont. Am späten Freitagabend, 8. Mai, kam es im Bereich des Bockshorns bei Salzhemmendorf zu einem tödlichen Unglücksfall. Beim Bockshorn handelt es sich um ein lokal bekanntes Wanderziel im Bereich eines ehemaligen Steinbruchs.
Nach bisherigen Erkenntnissen hielten sich zwei Personen im Bereich des Geländes auf. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte ein 29 Jahre alter Mann an der Nordseite des Plateaus etwa 35 Meter in die Tiefe.
Der Begleiter alarmierte umgehend Polizei und Rettungskräfte. Aufgrund des schwer zugänglichen Geländes wurden umfangreiche Such- und Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Hierbei kamen unter anderem ein Rettungshubschrauber, ein Polizeihubschrauber und die Drohnenstaffel sowie Höhenretter der Feuerwehr zum Einsatz. Mithilfe der Wärmebildkamera des Polizeihubschraubers konnte die abgestürzte Person lokalisiert und die Einsatzkräfte zur Örtlichkeit geführt werden.
Für den 29-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der eingesetzte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler von einem tragischen Unglücksfall aus. Die Ermittlungen dauern an.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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