
Bad Salzuflen. Das Festival „Klassik zu Pfingsten“ der Nordwestdeutschen Philharmonie (NWD) lädt von Freitag bis Montag, 22. bis 25. Mai, zu vier hochkarätigen Konzerten in die Konzerthalle Bad Salzuflen ein.
An vier aufeinanderfolgenden Tagen entfaltet die NWD gemeinsam mit renommierten Solisten ein Programm, das unter dem Motto „Mozart trifft Prokofjew“ steht und die stilistische Spannweite zweier musikalischer Welten erlebbar machen möchte. Die NWD, als kultureller Botschafter der Region weit über OWL hinaus bekannt, präsentiert sich nach eigener Aussage „vom fein nuancierten Kammerensemble bis zum großen sinfonischen Klangkörper“. Das Highlight: NWD-Chefdirigent Jonathan Bloxham zwischen Dirigentenpult und Cello.
Bereits das Motto „Mozart trifft Prokofjew“ lade zu einem spannungsreichen musikalischen Dialog zweier Epochen ein, teilt die NWD weiter mit. Was auf den ersten Blick wie ein Kontrastprogramm wirke, entfalte dort seinen besonderen Reiz: „Die elegante Klarheit von Wolfgang Amadeus Mozart trifft auf die rhythmische Energie und expressive Modernität von Sergej Prokofjew. Zwischen klassischer Balance und russischer Klangsprache entsteht ein dramaturgischer Bogen, den es für einen wahren Festivalcharakter braucht.“
Den Auftakt bildet das Kammerkonzert I (22. Mai, 19.30 Uhr): Dort begegneten sich Mozarts feinsinnige Violinsonate e-Moll (mit Geiger Benjamin Baker und Pianist Martin James Bartlett) und sein leidenschaftliches Klavierquartett Nummer eins (mit Bratschistin Natalie Loughran und Cellist Jonathan Bloxham) mit Prokofjews kraftvoller siebter Klaviersonate. Ein Programm, das Intimität und Virtuosität vereine und die Handschrift beider Komponisten unmittelbar erlebbar mache.
Im Orchesterkonzert I (23. Mai, 19.30 Uhr) weite sich der Klangraum: Von der Ouvertüre zu „Così fan tutte“ und Mozarts dramatischem c-Moll-Klavierkonzert spanne sich der Bogen bis zu Prokofjews monumentaler fünfter Sinfonie, ein Werk voller Energie, Hoffnung und orchestraler Wucht.
Die Matinee/Kammerkonzert II (24. Mai, 11 Uhr) zeige die kammermusikalische Raffinesse beider Komponisten: Prokofjews farbenreiche „Ouvertüre über hebräische Themen“ und seine Violinsonate D-Dur (eine Bearbeitung der Flötensonate) treffe auf Mozarts elegantes Klavierquartett Nummer zwei.
Den glanzvollen Abschluss bildet das Orchesterkonzert II (25. Mai, 19.30 Uhr): Mozarts „Jupiter“-Sinfonie, ein Gipfelwerk der Wiener Klassik, stehe neben Prokofjews poetischen „Träumen“ und seinem Violinkonzert Nummer zwei Solist im Violinkonzert ist Benjamin Baker. Im Zentrum des Festivals stehe ein Künstler, der die Nordwestdeutsche Philharmonie seit Beginn der Saison 2024/25 maßgeblich präge: Jonathan Bloxham. Als Dirigent leite er während des Festivals die großen Orchesterabende, zugleich kehre er in den Kammerkonzerten zu seinen Wurzeln als Cellist zurück.
Neben Einzeltickets für alle Veranstaltungen bietet die NWD für ihr „Klassik zu Pfingsten“-Festival weitere Konditionen für das Gesamtabonnement an. Tickets erhalten Interessierte an der Tourist-Information im Kurgastzentrum Bad Salzuflen (05222/9525200), bei der NWD-Geschäftsstelle in Herford (05221/98380) und online via Reservix.



