Bad Salzuflen. Mit dem Deutschlandnetz schafft das Bundesministerium für Verkehr (BMV) an mehr als 1.000 Standorten zusätzliche Lademöglichkeiten für Elektroautos. Zu den neuen Ladeparks mit deutschlandweit insgesamt 9.000 Ladepunkten für das ultraschnelle HPC-Laden (Anm. d. Red.: Abkürzung für High Power Charging, zu Deutsch: Schnellladen) zählt künftig auch der Standort Bad Salzuflen. In der Kurstadt entstehen zwölf überdachte Schnellladepunkte auf dem Großparkplatz Herforder Straße mit Zufahrt über die Kantstraße.
Nach einer Bauzeit von etwa sechs bis acht Wochen können E-Autofahrer ihr Fahrzeug mit einer Leistung von bis zu 400 Kilowatt in unter 30 Minuten aufladen. Neben den Ladesäulen ist auch die Errichtung eines WC-Bereichs und von Snackautomaten sowie einer Netzstation geplant. In der Folge führt die bauliche Maßnahme ab dem kommenden Montag, 15. Juni, zu verkehrlichen Einschränkungen und einer Verknappung bei den Parkplätzen in diesem Bereich.
Das Deutschlandnetz sei eine Großinvestition in die Elektromobilität und verstärke die bestehende Ladeinfrastruktur: Sie seien flächendeckend vorhanden, schnell und ohne Umwege erreichbar, teilt die Stadt Bad Salzuflen mit. Die neuen Deutschlandnetz-Ladesäulen sollen die letzten weißen Flecken auf der Lade-Landkarte sein, damit immer mehr Bürger und Unternehmen problemlos auf batterieelektrische Fahrzeuge umsteigen könnten.
Vor rund drei Jahren erhielten die Unternehmen EWE Go und Hochtief den Auftrag, die Ladepunkte für die Gebiete Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und Hamburg sowie Teile von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zu errichten. Während EWE Go, eine Tochtergesellschaft des Oldenburger Energiekonzerns EWE AG, für die technische Umsetzung und den laufenden Betrieb zuständig ist, zeichnet der Infrastrukturdienstleister Hochtief mit Sitz in Essen für die Planung und Errichtung der Ladeparks verantwortlich.




