Aerzen. Ein elfjähriger Junge ist während einer Klassenfahrt im Schullandheim Riepenburg in Aerzen (Landkreis Hameln-Pyrmont) verstorben. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der tragische Vorfall am Donnerstag, 18. Juni.
Den bisherigen Erkenntnissen zufolge habe der Schüler gegen 13.58 Uhr über akute Atemnot geklagt und in der Folge das Bewusstsein verloren. Lehrkräfte vor Ort hätten umgehend mit Reanimationsmaßnahmen begonnen und seien dabei telefonisch von der Rettungsleitstelle angeleitet worden.
Wie die Polizei weiter mitteilt, sei zusätzlich ein Rettungshubschrauber alarmiert worden. Die eintreffenden Rettungskräfte sowie die Besatzung des Hubschraubers hätten die Wiederbelebungsmaßnahmen fortgesetzt. Trotz aller Bemühungen sei der Junge jedoch noch vor Ort verstorben. Gegen 14.40 Uhr habe nur noch der Tod festgestellt werden können.
Während des Einsatzes seien die rund 50 weiteren Schulkinder, zwei vierte Klassen einer Grundschule aus der Region Hannover, von den Lehrkräften betreut und von dem Geschehen ferngehalten worden. Zudem hätten Notfallseelsorger die Kinder sowie die Betreuer psychologisch unterstützt.
Die Polizei hat, wie in solchen Fällen üblich, die Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Todesursache zu klären. Nach aktuellem Stand gebe es keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden.




