Viele Städte sorgen rechtzeitig vor, um ihre Bäume vor dem Verdursten zu bewahren: mit einen Wassersack. Der hat den großen Vorteil, dass sein Inhalt langsam versickert, nicht verdunstet und den Wurzelbereich gezielt bewässert. Im Lipperland sind Bad Salzuflen und Lemgo Vorreiter, Lage trottet noch hinterher. Symbolbild: Pixabay
Bad Salzuflen/Lage/Lemgo. Die Stadt Lage hat ihre Bürger aufgerufen, Straßenbäume gegen die Austrocknung zu wässern. Dabei kommt jedoch wertvolles Trinkwasser zum Einsatz – und damit letztlich auch Kosten für Trink- und Abwasser, wenn das Wasser aus dem Wasserhahn in der Küche gezapft wird. Das ist eine aufwändige und teure Lösung, die den Bäumen zudem keine kontinuierliche Wasserversorgung garantiert. Gerade in Dürrezeiten erscheint ein sparsamer Umgang mit Trinkwasser geboten.
Eine Zwickmühle
Dabei gibt es eine Lösung, die bereits viele Städte ausprobieren: Wassersäcke an Bäumen. Sie können mit Regenwasser aus Zisternen oder Rückhaltebecken befüllt werden – rechtzeitig, bevor längere Trockenphasen beginnen. Solche Dürreperioden werden vom Deutschen Wetterdienst häufig Tage oder sogar Wochen im Voraus angekündigt.
Lemgo, Bad Salzuflen, Paderborn, Gütersloh und Lippstadt haben diese Methode bereits erprobt. Münster, Dresden und Köln setzen sie regelmäßig ein. Manche Kommunen ergänzen dies durch regelmäßige Bewässerung durch den Bauhof oder Baumpatenschaften. Ziel sollte es sein, den Einsatz von wertvollem Trinkwasser so weit wie möglich zu reduzieren und stattdessen Regenwasser für die Bewässerung zu nutzen.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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