Symbolbild. Foto: Adobe Stock

Lügde. Gute Nachrichten für Pendler aus Lügde und der Umgebung: Die Arbeiten an der Eisenbahnbrücke über der Höxterstraße (L 614) kommen deutlich schneller voran als ursprünglich geplant. Die Sanierungsmaßnahme kann voraussichtlich bereits am ersten Juliwochenende abgeschlossen werden, rund eine Woche früher als vorgesehen.


Zur Verkürzung der Bauzeit habe die ausführende Baufirma gezielte Beschleunigungsmaßnahmen umgesetzt, teilt der Kreis Lippe mit. Durch den zusätzlichen Einsatz von Personal und Geräten sowie eine optimierte Bauablaufplanung seien die Arbeiten schneller als geplant ausgeführt worden. Damit werden die Beeinträchtigungen für Anwohner, Gewerbetreibende sowie den Straßenverkehr früher als erwartet beendet. Mit dem Abschluss der Arbeiten endet auch die temporäre Sperrung im Bereich der Brücke.

Für den Rückbau des Baugerüsts muss die Höxterstraße allerdings noch einmal voll gesperrt werden. Die Sperrung beginnt am Freitag, 3. Juli, um 15 Uhr und endet spätestens am Sonntag, 5. Juli, um 0 Uhr. Anschließend ist die Höxterstraße wieder uneingeschränkt befahrbar. Auch das bislang geltende Durchfahrtsverbot für Lkw wird mit dem Abbau des Gerüsts aufgehoben.

Zur Zwischenlagerung des Gerüsts sowie weiterer Baumaterialien wird nach Abstimmung zwischen der ausführenden Baufirma und der Stadt Lügde vorübergehend der Parkplatz an der St.-Kilianskirche genutzt. Der Parkplatz steht während der Rückbauarbeiten daher zeitweise nicht zur Verfügung.

„Der Kreis Lippe und die Stadt Lügde begrüßen die vorzeitige Fertigstellung der Maßnahme ausdrücklich. In den vergangenen Wochen haben alle Projektbeteiligten gemeinsam daran gearbeitet, die Auswirkungen der Baumaßnahme auf Anwohner, Gewerbetreibende und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten und den Bauablauf kontinuierlich zu optimieren. Die nun frühere Freigabe der Höxterstraße ist das Ergebnis dieses gemeinsamen Engagements“, heißt es weiter.

Die während der Bauphase zusätzlich eingesetzten Sicherheitskräfte hätten sich als notwendige Maßnahme erwiesen. Insbesondere angesichts der hohen Temperaturen und der damit verbundenen besonderen Belastungen hätten sie einen wichtigen Beitrag zu einem sicheren Bauablauf geleistet.

Mit der Wiedereröffnung der Höxterstraße kehrt für die Bürger sowie die örtlichen Unternehmen wieder ein Stück Normalität zurück. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der zuletzt aufgetretenen Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Landesstraße zwischen Lügde und Eschenbruch eine wichtige Entlastung für die Region.