Paderborn. Nach zwei mutmaßlich zusammenhängenden Fällen gefährlicher Körperverletzung in Paderborn haben Ermittlungsbehörden weitere Details bekanntgegeben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, laufen die Ermittlungen weiterhin auf Hochtouren, konkrete Tatverdächtige sind bislang jedoch nicht festgenommen worden.
Nach Angaben der Polizei habe sich der Gesundheitszustand eines 22-jährigen Mannes, der bei der Auseinandersetzung Stichverletzungen erlitten hatte, nach intensiver Behandlung im Krankenhaus stabilisiert. Lebensgefahr bestehe inzwischen nicht mehr.
Zudem sei die zunächst unbekannte Person, die durch den Einsatz einer sogenannten „Pfefferpistole“ verletzt worden war, inzwischen identifiziert worden. Dabei handele es sich laut Polizei um einen 40-jährigen Sicherheitsmitarbeiter des „Salitos Beach“ in Paderborn.
Im Zuge des Einsatzes und der anschließenden Ermittlungen hätten sich bislang keine konkreten Hinweise auf tatverdächtige Personen ergeben. Die Ermittlungen richteten sich weiterhin gegen unbekannte Täter. Aufgrund der laufenden Untersuchungen könnten derzeit keine weiteren Angaben zu Hintergründen der Tat oder möglichen Verbindungen ins Rockermilieu gemacht werden, teilten die Ermittler mit.
Das bisherige Hinweisaufkommen sei nach Angaben der Polizei gering. Die Mordkommission der Polizei Bielefeld bittet daher weiterhin dringend um Zeugenhinweise. Personen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben oder über Fotos beziehungsweise Videos verfügen, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0521/545-0 zu melden.
Im Fokus der Ermittlungen steht weiterhin die Aufklärung der Gewalttaten in Paderborn, insbesondere im Umfeld des „Salitos Beach“, sowie möglicher Zusammenhänge zwischen den beiden Vorfällen.






