„Schülertag“ bedeutete nicht, dass gleich zu Beginn der Ferien gebüffelt werden sollte. Es ging eher um die Kennzeichnung des Alters, das die Veranstalter des Spektakels „Lagenser Sommer“ adressieren wollten. Fotos: Mika Weiser
Lage. Schule in den Ferien? Das klingt für Schüler nicht sehr verlockend. So war der »Schülertag« auch gar nicht gemeint, der als Folgeveranstaltung des Freitagabend-Konzerte mit der Band »Hirsch.Böcke« übe die Bühne ging. Es sollte nur den Kindern im Grundschulalter ordentlich was geboten werden.
Akkordeonspiel unter erschwerten Bedingungen: Die Akrobatin zeigte nicht nur entwickelte Musikalität, sondern auch austrainierte Sportlichkeit und überragendes Bewegungsgeschick.
Denn der Samstag stand ganz im Zeichen der jungen Besucher. Gemeinsam mit den Stadtwerken Lage veranstaltete das Stadtmarketing einen abwechslungsreichen Reigen von Challenges auf dem Marktplatz. Dort trafen die Kids auf ein vielseitiges Mitmachprogramm mit kreativen Workshops, Bewegungsangeboten sowie ersten Versuchen am Trapez. Immer wieder ein Hingucker: die riesigen Stelzenmänner, die sich geschickt zu bewegen wussten und auch Kunststücke darboten. Atemberaubend: die akrobatischen Übungen der etwas anderen Akkordeonspielerin. Ergänzt wurde das Programm durch faszinierendes Straßentheater, eine Kinderband mit Mitmachprogramm und zahlreiche Aktionen für die ganze Familie. Am Ende gab’s eine feucht-fröhlichen Schaumparty ab.
Alle erhielten – solange der Vorrat reichte – einen kostenlosen Turnbeutel. Mit diesem besuchten sie anschließend die an der Veranstaltung teilnehmenden Geschäfte der Lagenser Innenstadt und freuten sich über kleine Überraschungen.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
Set your Author Custom HTML Tab Content on your Profile page