
Leopoldshöhe. Der Westfälische Schützenbund (WSB) bringt jährlich Jugendliche aus dem gesamten Verbandsgebiet in einem Jugendcamp zusammen. Im Mittelpunkt stehen dabei Gemeinschaft, Jugendarbeit, Sport und natürlich das Schützenwesen. In diesem Jahr war der Schützenkreis Bielefeld Gastgeber der dreitägigen Veranstaltung.
Unterstützung fanden die Schützen dabei durch Yves Wörmann, Jugendleiter des Schützenvereins Nienhagen. Aufmerksam geworden durch das Kreisjugendlager der Feuerwehren am Schulzentrum vor längerer Zeit, verschaffte er die Kontakte zur Gemeinde. Schon vor der offiziellen Eröffnung des Camps zeigten sich alle Verantwortlichen, darunter auch die Oberbürgermeisterin von Bielefeld, Dr. Christina Bauer, beeindruckt von der guten Infrastruktur und der Hilfsbereitschaft der Leopoldshöher Verwaltung und der Hausmeister vor Ort.

Zur Eröffnung des Camps in der Mensa der Felix-Fechenbach-Schule waren neben der Bielefelder Oberbürgermeisterin und dem stellvertretenden Leopoldshöher Bürgermeister Klaus Fiedler auch Sabine Lütmann, Vizepräsidentin der Schützenjugend, Dirk Alroggen, Kreisvorsitzender, und Dr. Maik Hollmann, Präsident des Westfälischen Schützenbundes, gekommen.
Nach der Eröffnung durch Sabine Lütmann richtete Dr. Maik Hollmann das Wort an die versammelten Jugendlichen. Er hob die Tradition der Schützen hervor, sagte aber auch, dass die Jugend für neue Ideen gebraucht werde.
Bielefelds Bürgermeisterin erinnerte sich an ihre eigenen ersten Camps, in denen sie viel Spaß gehabt und Freunde gewonnen habe. Sie wies aber auch darauf hin, dass es ohne die vielen Ehrenamtlichen nicht zu gestalten sei. Klaus Fiedler hob hervor, wie wichtig es sei, Werte zu vermitteln. Dirk Alroggen bedankte sich bei Yves Wörmann und allen Ehrenamtlichen, aber auch bei den Mitgliedsvereinen, die zahlreiche Spenden für das Camp gesammelt hätten.
Zum Abschluss der Eröffnung wurde Michael Stolle für besondere Verdienste mit der Jugendverdienstmedaille in Gold ausgezeichnet.
Zum Camp waren rund 300 Kinder und Jugendliche aus ganz Westfalen gekommen, die gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm aus Sport, Freizeit und Gemeinschaft erlebten.
Zum Camp waren rund 300 Kinder und Jugendliche aus ganz Westfalen gekommen, die gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm aus Sport, Freizeit und Gemeinschaft erlebten.
Unter dem Motto „Alle Wege führen nach Leopoldshöhe … oder zumindest dadurch“ machten sich die Teilnehmer am Samstag auf den Weg, erkundeten den Ort auf eigene Faust und lösten während der Reise spannende Aufgaben und Rätsel. Auch ein Camp-Schießen mit Laserwaffen gehört zur Tradition. Zu Ehren des neuen Schützenkönigs ging es dann mit Fackeln durch die Straßen von Leopoldshöhe. Am Sonntag gab es noch Ballspiele und eine Siegerehrung.






