Kreis Lippe/Düsseldorf. Für große Teile Nordrhein-Westfalens hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine amtliche Warnung vor starker Wärmebelastung herausgegeben. Die Warnung der Stufe 1 gilt am heutigen Mittwoch, 29. Juli, von 11 bis 19 Uhr. Nach Angaben des DWD ist darüber hinaus auch am morgigen Donnerstag, 30. Juli, erneut mit einer starken Wärmebelastung zu rechnen.
Besonders betroffen sind dicht bebaute Stadtgebiete wie Düsseldorf und Köln. Dort kann die Belastung zusätzlich steigen, weil die Temperaturen während der Nacht weniger stark absinken und dadurch die notwendige Abkühlung ausbleibt. Einen aktuellen Überblick über die Hitzewarnungen bietet der Deutsche Wetterdienst auf seiner Homepage.
Schutzmaßnahmen gegen Hitze
Angesichts der prognostizierten Wetterlage weist das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) erneut auf einfache Schutzmaßnahmen hin, mit denen Bürger gesundheitlichen Risiken durch hohe Temperaturen vorbeugen können.
Zu den Empfehlungen gehört, regelmäßig zu trinken und auch Mitmenschen zum Trinken zu ermuntern. Das Ministerium rät dazu, stündlich ein Glas Wasser zu trinken. Darüber hinaus sollten möglichst kleine Portionen und leichte Kost verzehrt werden. Wer sich im Freien aufhält, sollte eine Kopfbedeckung tragen und auf ausreichenden Sonnenschutz achten.
Empfohlen wird außerdem luftige, helle und bequeme Kleidung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte möglichst vermieden und stattdessen Schatten aufgesucht werden. Bei hohen Temperaturen rät das Ministerium dazu, auch innerhalb von Gebäuden möglichst kühle Orte zu nutzen.
Körperlich anstrengende Tätigkeiten und sportliche Aktivitäten sollten während der Hitze möglichst reduziert oder vermieden werden. Um Wohnräume kühl zu halten, empfiehlt das MAGS, vor allem in den frühen Morgenstunden oder nachts zu lüften und Fenster tagsüber zu verschatten.
Zur aktiven Kühlung des Körpers können nach Angaben des Ministeriums beispielsweise kühles Wasser, Fächer oder Ventilatoren eingesetzt werden. Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten zudem mit ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten über den richtigen Umgang bei hohen Temperaturen sprechen. Nicht zuletzt appelliert das Land an die Bevölkerung, auf Mitmenschen zu achten und bei Bedarf Hilfe anzubieten.
Unterstützung bietet auch das Umweltportal Nordrhein-Westfalen. Dort stellt das Land eine Übersicht sogenannter „kühler Orte“ zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem schattige Parkanlagen, klimatisierte Gebäude sowie kostenlose Trinkwasserspender in den Kommunen. Die Angebote sollen Bürgerinnen und Bürgern helfen, im Alltag geeignete Rückzugsorte während heißer Wetterlagen zu finden.
Weitere Informationen rund um das Thema Hitzeschutz stellt das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen über das „Infoportal Hitze und Gesundheit“ bereit. Dort finden Interessierte Hinweise für den persönlichen Hitzeschutz sowie Informationen zu den Bereichen Pflege und Medizin.






