
Kalletal. Ein Flächenbrand auf einem Acker zwischen den Kalletaler Ortsteilen Westorf und Talle hat am Mittwochabend, 5. August, einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Rund 2.000 Quadratmeter Stroh gerieten entlang der Talstraße in Brand. Dank des schnellen Eingreifens der Freiwilligen Feuerwehr Kalletal sowie der Unterstützung eines Landwirts konnte eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert werden.
Gegen 19.09 Uhr gingen bei der Leitstelle erste Meldungen über eine unklare Rauchentwicklung auf einem Feld ein. Zunächst wurde die Freiwillige Feuerwehr Kalletal mit dem Einsatzstichwort „Feuer 1 – Wald/Fläche“ alarmiert. Noch während die ersten Kräfte auf dem Weg zur Einsatzstelle waren, erreichten die Leitstelle weitere Notrufe. Daraufhin wurde die Alarmstufe auf „Feuer 2 – Wald/Fläche“ erhöht und zusätzliche Einheiten nachgefordert.
An der Einsatzstelle angekommen, profitierten die Einsatzkräfte von der Unterstützung einer aufmerksamen Anruferin. Die Frau wartete an der Straße auf die anrückenden Feuerwehrfahrzeuge und wies diese zur richtigen Zufahrt auf das unwegsame Gelände. Dadurch konnten die Feuerwehrleute die Brandstelle ohne Zeitverlust erreichen.
Vor Ort stand bereits eine Fläche von rund 2.000 Quadratmetern Stroh in Flammen. Durch den starken Westwind breitete sich das Feuer auf der Kuppe des Feldes rasch aus. Um den schnell wandernden Feuersaum einzudämmen, setzte die Feuerwehr das sogenannte „Pump & Roll“-Verfahren ein. Dabei wird Löschwasser während der langsamen Fahrt direkt aus dem Löschfahrzeug abgegeben. Mit dieser Taktik gelang es den Einsatzkräften, die Feuerfront wirksam zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Zusätzliche Unterstützung erhielt die Feuerwehr von einem Landwirt, der mit einem Traktor und einem angehängten Grubber zur Brandstelle eilte. Durch das Umbrechen des Bodens rund um das Feuer entzog er den Flammen weitere brennbare Fläche und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Brandes.
Nach den anschließenden Nachlöscharbeiten konnte der Einsatz beendet werden. Insgesamt waren rund 42 ehrenamtliche Feuerwehrkräfte aus den Einheiten Hohenhausen, Talle und Lüdenhausen im Einsatz. Auch die Polizei war vor Ort. Die Ursache des Brandes ist bislang ungeklärt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.




