Borchen/Bielefeld. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A33 ist in der Nacht zu Donnerstag, 20. August, eine vierköpfige Familie aus Rahden schwer verletzt worden. Die beiden Kinder der Familie erlitten dabei so schwere Verletzungen, dass Lebensgefahr zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte. Nach aktuellen Angaben hat sich ihr Gesundheitszustand inzwischen stabilisiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 48-jähriger Mann gegen 3.35 Uhr mit einer Mercedes E-Klasse auf der A33 in Fahrtrichtung Osnabrück unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Etteln und Borchen kam das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Mercedes überschlug sich anschließend mehrfach und kam schließlich auf einem angrenzenden Acker zum Stillstand.
Bei dem Unfall wurden der 48-jährige Fahrer, seine 49-jährige Ehefrau sowie die beiden Söhne im Alter von zehn und 14 Jahren schwer verletzt. Während Fahrer und Beifahrerin in dem Fahrzeug eingeklemmt wurden, gelang es den beiden Jungen, sich selbstständig aus dem zerstörten Wagen zu befreien.
Rettungskräfte übernahmen die medizinische Erstversorgung der vier Verletzten. Die Verletzungen der Kinder wurden zunächst als lebensgefährlich eingestuft. Anschließend wurden alle vier Familienmitglieder zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.
Wie die Polizei inzwischen mitteilte, hat sich der Gesundheitszustand aller vier Verletzten stabilisiert. Lebensgefahr besteht demnach derzeit nicht mehr.
Für die Unfallaufnahme und die Bergung des Fahrzeugs musste die A33 bis etwa 8 Uhr voll gesperrt werden. Wegen weiterer Reparaturarbeiten bleibt der rechte Fahrstreifen zunächst weiterhin gesperrt, der linke Fahrstreifen ist wieder freigegeben.
Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 42.000 Euro. Die Ermittlungen zur Ursache des Alleinunfalls dauern an. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat 1 unter der Telefonnummer 0521/545-0 zu melden.






