Eine der schillerndsten Epochen der Menschheit: Die (Weser-)Renaissance steht auch am „Tag des offenen Denkmals“ auf Schloss Brake im Mittelpunkt. Foto: Weserrenaissance-Museum Schloss Brake

Lemgo. Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake wieder am beliebten “Tag des offenen Denkmals”. Am Sonntag, 13. September, entführt das Haus seine Gäste in eine der schillerndsten Epochen der Menschheit: die (Weser-)Renaissance.


Um 11 Uhr lädt das Museum alle Kulturbegeisterten zu der kurzweiligen Architekturführung „Schlossgeschichte(n)“ ein. Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter der Rufnummer 05261/2502190. Der Eintritt ist den ganzen Tag frei.

Besucher können die reizvolle Dauerausstellung aber auch auf eigene Faust erkunden. Freuen können sie sich dabei auf grandiose Kunstwerke des 16. und frühen 17. Jahrhunderts, darunter großartige Werke von Künstlern wie Cornelis van Haarlem, Hans Rottenhammer und Hans Vredeman de Vries.

Darüber hinaus seien auch ausgewählte Möbelstücke, außergewöhnliches Kunsthandwerk und prächtige Mode zu bestaunen, teilt das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake mit.

Außerdem können die Besucher an einer langen Tafel Platz nehmen, ein Selfie an der Fotowand machen oder nachgeschneiderte Renaissance-Kostüme anprobieren. „Bei uns wird Geschichte zum Erlebnis. Wir sind ein facettenreiches, interaktives und barrierefreies Museum“, sagt Silvia Herrmann, Leiterin des Museums.

Im so genannten Wissenschaftsturm befinden sich eine Kunst- und Wunderkammer, ein Studiolo, das Arbeitszimmer eines Geographen sowie ein alchemistisches Laboratorium als Inszenierung. Im Außenbereich des Schlosses ist als weltweit einzigartige Installation eine dreidimensionale Anamorphose aufgebaut.