Einen Schraubendreher braucht man, um zum Beispiel einen PC für die geplante Reparatur aufzuschrauben. Man kann das Werkzeug aber auch als Waffe zweckentfremden: Und dann wird es so gefährlich wie ein Messer. Ein Angreifer geht damit gegen drei Passanten in der Detmolder Innenstadt vor: Das erzählt die folgende Geschichte. Symbolfoto: Pexels
Detmold. Ein 29-jähriger Mann soll in der Detmolder Innenstadt drei junge Erwachsene bedroht und nach einem 19-Jährigen mit einem Schraubenzieher gestochen haben. Die Gruppe hielt sich Freitagabend gegen 22:35 Uhr vor einem Imbiss an der Langen Straße auf, als der Schraubenzieher-Stecher die Beteiligten zunächst beleidigte und bedrohte. Im weiteren Verlauf soll der 29-Jährige den gefährlichen Gegenstand gezogen und damit in Richtung des 19-Jährigen gestoßen haben.
Der junge Mann wich der weiteren Konfrontation aus und rannte davon. Er blieb unverletzt. Ein Polizeibeamter in seiner Freizeit beobachtete den Angriff. Er wahrte den nötigen Abstand, folgte dem Täter unauffällig und wählte den Notruf der Polizei. In der Meierstraße bemerkte der Schraubenzieher-Mann jedoch seine Verfolgung. Um eine erneute Eskalation und die Flucht zu verhindern, überwältigte und fixierte der Beamte den Mann noch vor dem Eintreffen der Streifenwagen. Einsatzkräfte nahmen den 29-jährigen, alkoholisierten Stecher schließlich in Gewahrsam. Der Schraubendreher wurde im Nahbereich sichergestellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft entnahm ein Arzt dem Tatverdächtigen eine Blutprobe. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung dauern an.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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