In Badezimmern, Küchen, Fluren oder Eingangsbereichen gehören Fliesen zu den besonders strapazierfähigen Oberflächen. Gleichzeitig bieten moderne Formate, Farben und Oberflächen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Foto: Adobe Stock

Beim Bauen und Renovieren kommt es nicht nur auf große Entscheidungen wie Grundriss, Fenster oder Heizsystem an. Oft sind es die Details, die am Ende darüber entscheiden, ob sich ein Raum stimmig und wohnlich anfühlt.


Gardinen, Boden und Beleuchtung spielen dabei ebenso eine Rolle wie fachgerecht verlegte Fliesen und eine durchdachte Elektroplanung.

Gardinen schaffen Atmosphäre und Privatsphäre

Fenster sind wichtige Gestaltungselemente eines Raumes. Entsprechend großen Einfluss haben Gardinen, Vorhänge und andere Lösungen für den Sicht- und Sonnenschutz. Während leichte Stoffe Räume hell und freundlich wirken lassen, können dichtere Vorhänge für mehr Behaglichkeit sorgen und zugleich vor neugierigen Blicken schützen.

Bei der Auswahl kommt es neben Farbe und Material auch auf die richtige Aufhängung und die Proportionen an. Vorhänge können beispielsweise bewusst bis zum Boden reichen und dadurch den Raum optisch strecken. In Schlaf- und Kinderzimmern können dagegen Verdunkelungslösungen sinnvoll sein.

Auch bei der Montage lohnt sich professionelle Unterstützung. Eine fachgerecht angebrachte Gardinenstange oder Schiene sorgt nicht nur für eine bessere Optik, sondern auch dafür, dass die Textilien im Alltag zuverlässig funktionieren.

Fliesen – Funktion trifft Gestaltung

In Badezimmern, Küchen, Fluren und Eingangsbereichen gehören Fliesen zu den besonders strapazierfähigen Oberflächen. Gleichzeitig bieten moderne Formate, Farben und Oberflächen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten.

Ob großformatige Fliesen, klassische kleinere Formate oder Natursteinoptik: Entscheidend ist nicht allein die Auswahl des Materials. Untergrund, Verlegung, Fugenbild und Abdichtung müssen ebenfalls stimmen. Gerade in Feuchträumen ist eine sorgfältige Ausführung wichtig, damit die Oberfläche dauerhaft dicht und belastbar bleibt.

Ein erfahrener Fliesenleger kann bereits bei der Planung unterstützen und beispielsweise darauf achten, wie Fliesenformate mit Türen, Sanitärobjekten, Nischen oder anderen Elementen zusammenspielen.

Elektroplanung nicht erst am Ende

Auch die Elektroinstallation sollte möglichst früh in die Planung einbezogen werden. Steckdosen, Schalter und Anschlüsse lassen sich nach Abschluss der Bauarbeiten nur noch mit größerem Aufwand verändern.

Dabei haben sich die Anforderungen an Wohnräume verändert: Neben klassischen Steckdosen werden Anschlüsse für Fernseher, Netzwerk, Beleuchtung, Küchengeräte und Smart-Home-Komponenten benötigt. Wer beispielsweise einen Arbeitsplatz im Wohnzimmer oder ein fest installiertes Homeoffice plant, sollte dies bei der Elektroplanung berücksichtigen.

Eine gute Planung bedeutet deshalb nicht unbedingt, möglichst viele Steckdosen an möglichst vielen Stellen vorzusehen. Vielmehr geht es darum, die spätere Nutzung des Raumes möglichst genau mitzudenken.

Zusammenspiel der Gewerke

Besonders bei Renovierungen zeigt sich, wie eng die einzelnen Gewerke miteinander verbunden sind. Elektroarbeiten können Auswirkungen auf Wände und Decken haben, Fliesen benötigen einen geeigneten Untergrund und bei der Fenster- und Raumgestaltung müssen Vorhänge, Schienen und Sonnenschutz auf die vorhandene Bausituation abgestimmt werden.

Wer frühzeitig plant und die verschiedenen Arbeiten aufeinander abstimmt, kann spätere Änderungen und unnötige Kosten vermeiden. So entsteht Schritt für Schritt ein Zuhause, das nicht nur gut aussieht, sondern auch im Alltag funktioniert.