Mediziner und WDR-Moderator Doc Esser räumt in „Gesund gestorben ist trotzdem tot“ am 25. November im Kurhaus Bad Salzuflen mit Gesundheitsmythen, Wundermethorden und Erwartungen auf. Foto: Manfred Jasmund

Bad Salzuflen. Radikale Ernährungspläne, sportliche Höchstleistungen und möglichst viel Verzicht: Wer gesund leben möchte, sieht sich mit einer Vielzahl von Empfehlungen, vermeintlichen Wundermethoden und hohen Erwartungen konfrontiert. Ob all das tatsächlich notwendig ist, nimmt Dr. Heinz-Wilhelm Esser, besser bekannt als Doc Esser, am Mittwoch, 25. November, ab 19 Uhr im Kurhaus Bad Salzuflen unter die Lupe. Sein Programm trägt den durchaus provokanten Titel „Gesund gestorben ist trotzdem tot“.


Der bekannte WDR-Moderator will dabei mit Gesundheitsmythen, vermeintlichen Wundermethoden und überzogenen Erwartungen an einen gesunden Lebensstil aufräumen. Denn die grundsätzlichen Empfehlungen sind bekannt: gesund leben, leistungsfähig bleiben, Stress reduzieren, richtig essen, sich ausreichend bewegen und möglichst gut schlafen.

Doc Esser geht jedoch der Frage nach, welche Faktoren die Gesundheit tatsächlich beeinflussen. Dabei macht er deutlich, warum weder radikale Ernährungspläne noch sportliche Höchstleistungen oder permanenter Verzicht auf alles, was Freude bereitet, automatisch zu einem längeren und gesünderen Leben führen. Stattdessen gehe es darum, eine Balance zwischen vernünftiger Prävention, Genuss und Lebensqualität zu finden.

Medizin ohne erhobenen Zeigefinger

Für diese Botschaft bringt Esser nicht nur Bühnenerfahrung, sondern vor allem medizinische Expertise mit. Er ist Facharzt für Kardiologie, Pneumologie, Notfallmedizin und Intensivmedizin. Einem breiten Publikum ist er insbesondere durch seine Tätigkeit als Moderator beim WDR bekannt.

Dabei setzt Doc Esser auf eine Sprache, die komplexe medizinische Zusammenhänge verständlich machen soll. Statt mit erhobenem Zeigefinger aufzutreten, geht es ihm um realistische Veränderungen, Eigenverantwortung und ein besseres Verständnis für den eigenen Körper. Humor und ein Augenzwinkern gehören dabei zu seinem Konzept.

Auch als Entertainer steht Esser gemeinsam mit seiner Band auf der Bühne. Dort verbindet er Unterhaltung mit seinem Anliegen, das Bewusstsein für die eigene Gesundheit zu stärken.

Vom Mediziner zum WDR-Moderator

Ursprünglich stammt Doc Esser aus Mönchengladbach und studierte in Köln Medizin. Seit 2016 moderiert er die WDR-Informationssendung „Der Gesundheitscheck“. Seit fünf Jahren ist er außerdem mit seinem Podcast „Schmerz und Versorgung im Dialog“ erfolgreich.

Seine Interessen reichen zudem über Medizin und Moderation hinaus. Esser besitzt ein eigenes Tonstudio und arbeitete dort unter anderem für die Band „Extrabreit“. Für die Musiker produzierte er die Single „Neues Spiel“.

Tickets ab 25 Euro

Eintrittskarten für „Gesund gestorben ist trotzdem tot“ am Mittwoch, 25. November, ab 19 Uhr sind im Vorverkauf ab 25 Euro erhältlich. Tickets sowie ermäßigte Karten gibt es während der Öffnungszeiten in der Tourist-Information im Kurgastzentrum an der Parkstraße 20.

Dort können Karten auch telefonisch unter 05222/9525200 reserviert werden. Darüber hinaus werden Tickets über die Portale Reservix und ADTicket angeboten. Sofern noch Karten verfügbar sind, öffnet am Veranstaltungstag ab 18 Uhr die Abendkasse im Kurhaus.