Lage. Bei einem Sondereinsatz zur Verkehrssicherheit haben Einsatzkräfte der Polizeiwache Lage und des Verkehrsdienstes am Mittwoch, 7. Oktober, in Müssen und Billinghausen insbesondere Jugendliche und E-Scooter ins Visier genommen.
Bei den Kontrollen stießen die Beamten auf zahlreiche Verkehrsverstöße. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte ein E-Scooter, der nach Angaben seines 15-jährigen Fahrers eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 78 Kilometern pro Stunde erreichen kann.
Wegen des Verdachts einer technischen Manipulation stellten die Einsatzkräfte den E-Scooter sicher. Eine Fahrerlaubnis für das nicht zulassungsfähige Gefährt besaß der Jugendliche nicht.
Doch der E-Scooter war nicht der einzige schwerwiegendere Verstoß, den die Beamten während des Sondereinsatzes feststellten. Bei einer weiteren Verkehrskontrolle überprüften sie einen 28 Jahre alten Autofahrer. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügte.
Auch mit dem kontrollierten Audi war einiges nicht in Ordnung: Das Fahrzeug war nicht zugelassen. Darüber hinaus waren daran Kennzeichen angebracht, die nicht für den Wagen ausgegeben worden waren und gefälschte Siegel trugen. Die Polizei stellte sowohl die Kennzeichen als auch die Zulassungsbescheinigung sicher und untersagte dem 28-jährigen Lagenser die Weiterfahrt.
Die Bilanz des Sondereinsatzes fällt umfangreich aus: Insgesamt erhoben die Einsatzkräfte 28 Verwarngelder, fertigten 15 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und leiteten fünf Strafanzeigen wegen Verkehrsdelikten ein.






