Symbolbild. Foto: Pixabay

Paderborn-Schloß Neuhaus. Ein schwerer Unfall mit einem Schwertransporter hat am Montagabend, 12. Oktober, auf der A33 bei Paderborn-Schloß Neuhaus für einen stundenlangen Einsatz von Rettungskräften und erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Der Fahrer des mit Betonteilen beladenen Fahrzeugs wurde schwer verletzt.


Nach Angaben der Polizei war ein 48 Jahre alter Paderborner gegen 20.25 Uhr mit einem Schwertransporter samt Nachläufer auf der Tangente der A33 in Fahrtrichtung Bielefeld unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Nachläufer dabei zu weit nach rechts. Unter dem Gewicht des Anhängers und des geladenen Betonteils brach die Asphaltdecke der Tangente weg.

In der Folge kippte die Zugmaschine mitsamt dem Nachläufer nach rechts um. Der Nachläufer stürzte zusammen mit seiner Ladung zusätzlich eine Böschung hinab. Der Fahrer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste von Rettungskräften befreit werden. Anschließend wurde er mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Für die Rettungsarbeiten sowie die Bergung von Zugmaschine und Auflieger sperrte die Polizei die Richtungsfahrbahn Bielefeld zwischen 20.30 und 4 Uhr vollständig.

Bei dem Unfall wurden zudem rund 20 Elemente der Schutzplanke beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 160.000 Euro geschätzt.

Die Bergung des im Graben liegenden Nachläufers und der Ladung erwies sich als aufwendig. Bei dem transportierten Bauteil handelt es sich um einen rund 7,98 Tonnen schweren Betonbinder. Für die Bergung kamen zwei Kräne zum Einsatz.

Am Dienstag, 13. Oktober, liefen die Arbeiten zunächst unter Sperrung des rechten Fahrstreifens an, während der Verkehr auf den übrigen Fahrspuren weitergeführt wurde. Ab 16.15 Uhr müssen die Fahrstreifen in Fahrtrichtung Bielefeld jedoch vollständig gesperrt werden.

Die Sperrung soll nach Angaben der Polizei voraussichtlich rund drei Stunden dauern. Mit den Kränen beginnt anschließend die Bergung des Nachläufers und des Betonbinders.