Symbolbild. Foto: Pixabay

Lübbecke. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 239 sind am Mittwochnachmittag, 21. Oktober, drei Menschen verletzt worden, einer davon lebensgefährlich. Für die Unfallaufnahme wurden ein spezialisiertes Verkehrsunfallteam aus Bielefeld sowie ein Sachverständiger hinzugezogen. Die B239 blieb bis in die späten Abendstunden gesperrt.


Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein 33-jähriger Mann aus Hüllhorst gegen 14.50 Uhr mit seinem Mazda auf der B239 in Fahrtrichtung Hüllhorst unterwegs. Zeitgleich befuhr ein 59-jähriger Taxifahrer aus Lübbecke die Bundesstraße in entgegengesetzter Richtung nach Lübbecke.

Zwischen der Straße „Am Strubberg“ und der dort ansässigen Brauerei geriet der Mazda aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Taxi.

Der 33-jährige Hüllhorster erlitt dabei nach bisherigen Erkenntnissen lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus Lübbecke gebracht.

Auch der 59-jährige Taxifahrer zog sich schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte transportierten ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Herford.

Ein 21-jähriger Fahrgast aus Espelkamp, der sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Taxi befand, wurde leicht verletzt. Er kam ebenfalls zur medizinischen Versorgung in das Krankenhaus Lübbecke.

Zur Klärung des Unfallhergangs wurden ein spezialisiertes Verkehrsunfallteam aus Bielefeld und ein Sachverständiger eingesetzt. Die Ermittlungen zur Ursache des Frontalzusammenstoßes dauern an.

Wegen der umfangreichen Rettungs- und Ermittlungsarbeiten musste die Bundesstraße 239 für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Sperrung konnte erst in den späten Abendstunden aufgehoben werden.