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Landkreis Nienburg. Im Rahmen zweier Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln haben Staatsanwaltschaft und Polizei umfangreiche Durchsuchungen im Landkreis Nienburg durchgeführt. Die Maßnahmen richteten sich gegen drei Männer im Alter von 31, 35 und 39 Jahren.


Wie die Staatsanwaltschaft Verden und die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg gemeinsam mitteilen, führen die Ermittlungsbehörden bereits seit mehreren Monaten ein Strafverfahren gegen die 31 und 39 Jahre alten Beschuldigten wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Im Zuge der Ermittlungen geriet zudem ein 35-jähriger Mann aus dem Landkreis Nienburg in den Verdacht, mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben.

Am Freitag, 23. Oktober, vollstreckten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg gemeinsam mit Diensthundeführern und Spezialeinheiten zunächst zeitgleich fünf Durchsuchungsbeschlüsse in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya und der Samtgemeinde Weser-Aue. Nachdem am Einsatztag Hinweise auf den Standort des Fahrzeugs des 31-jährigen Beschuldigten eingegangen waren, wurde im Tagesverlauf ein weiterer Durchsuchungsbeschluss erwirkt und umgesetzt.

Insgesamt durchsuchten die Einsatzkräfte sechs Wohn- und Geschäftsgebäude sowie Grundstücke. Dabei stellten sie nach aktuellem Ermittlungsstand mutmaßliches Cannabis und Amphetamin, Utensilien für den Drogenverkauf, Bargeld, Mobiltelefone, diverse Datenträger sowie eine Schreckschusswaffe sicher. Zudem wurde der Pkw des 31-jährigen Beschuldigten zur Vorbereitung einer möglichen Einziehung beschlagnahmt.

Alle drei Beschuldigten wurden angetroffen. Nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen kamen sie wieder auf freien Fuß. Den Angaben zufolge waren den Durchsuchungen eine intensive Vorbereitung der Ermittlungsbehörden sowie eine eng abgestimmte Zusammenarbeit mit Spezialeinheiten vorausgegangen. Die Ermittlungen dauern an.

Für die Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.