Detmold. Die künstlerischen Facetten des Hochschulprofessors Laurent Albrecht Breuninger sind vielfältig: Neben der Tätigkeit als Solist, Komponist und kreativer Programmgestalter ist es seine Begeisterung für Kammermusik, der der Violinist im Duo mit der Pianistin Irene Berger im Konzert und auf CD-Einspielungen Ausdruck verleiht.
So ist es umso erfreulicher, dass die Hochschule für Musik in Detmold das Kammermusik-Duo kurzfristig für ihr Meisterkonzert gewinnen konnte, das ursprünglich von Sergey und Lusine Khachatryan bestritten werden sollte. Am kommenden Dienstag, 10. Januar, wird mit Kompositionen von Brahms, Mendelssohn, Ysaÿe und von Holten zu Jahresbeginn ein kraftvoller musikalischer Akzent gesetzt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Angelika Riegel, Studentin des Weiterbildungsstudiengangs Musikvermittlung/Musikmanagement, führt um 18.30 Uhr im Gartensaal des Palais in die Werke ein.
Im Programm des Abends stehen Neuentdeckungen neben Bekanntem. Einen durch Liedzitate poetischen Ausdruck vermittelt Johannes Brahms Sonate für Violine und Klavier G-Dur. Mit Brahms befreundet war der Hamburger Komponist Carl von Holten, dessen Sonate Laurent Albrecht Breuninger und Irene Berger unter anderem in der Elbphilharmonie zu Gehör gebracht haben. Eine Rarität inmitten seines umfangreichen kammermusikalischen Schaffens ist Mendelssohns Sonate für Violine und Klavier F-Dur geblieben. Sie wurde lange Zeit nicht aufgeführt und erst ein Jahrhundert nach Mendelssohns Tod in seinem Nachlass durch Yehudi Menuhin wiederentdeckt. Sein virtuoses Solospiel auf der Violine stellt Breuninger mit der Sonate für Violine solo G-Dur op. 27 von Eugène Ysaÿe unter Beweis. Das Werk bildet eine Reminiszenz des Komponisten an die Violinsonaten von Johann Sebastian Bach. (lwz)
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Bereits zu Schulzeiten entdeckte Yves Brummel seine Leidenschaft für Journalismus, die er während seiner knapp neunjährigen Tätigkeit als Freier Mitarbeiter in der Lokalsportredaktion des Westfalen-Blatts in Gütersloh vertiefen durfte. Nach Stationen unter anderem in den Medienabteilungen von Arminia Bielefeld und Dr. Kurt Wolff sowie in der Sportkommunikation der Arvato-Medienfabrik landete er nach Abschluss seines Masterstudiums im Bereich Journalismus und Medienkommunikation als Freier Redakteur bei Lippe aktuell. Zudem war der gebürtige Gütersloher zu dieser Zeit für den Postillon in Lage tätig. Seit 2023 ist er Freier Redakteur bei der LWZ und schreibt für das Westfalen-Blatt in Schloß Holte-Stukenbrock.