Symbolbild: Pexels/Markus Spiske

Landkreis Hameln-Pyrmont. Die Silvesternacht im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden ist nach eigenen Angaben überwiegend friedlich verlaufen. Die Polizei war mit verstärkten Kräften im Einsatz, um die Sicherheit zu gewährleisten und frühzeitig auf mögliche Störungen reagieren zu können.


Der Schwerpunkt der Einsätze habe auf Bränden, vereinzelten Ruhestörungen, Streitigkeiten sowie Verstößen im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern und Schreckschusswaffen gelegen.

Größere Brände in Hameln

  • Gegen 2 Uhr sei es in der Straße Hohes Feld zu einem Brand auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen habe ein fehlgeleiteter Feuerwerkskörper Holzmobiliar entzündet. Das Feuer griff auf die Wohnung über, die 50-jährige Bewohnerin blieb unverletzt. Die Wohnung sei derzeit nicht bewohnbar. Der Schaden belaufe sich auf rund 40.000 Euro.
  • Um 2.40 Uhr habe ein Müllcontainer in der Morgensternstraße gebrannt. Ursache sei vermutlich ein nicht ordnungsgemäß entsorgter Feuerwerkskörper gewesen. Durch die Hitze seien ein weiterer Container, eine Hauswand und ein geparkter Pkw beschädigt worden.

Darüber hinaus habe es mehrere Kleinbrände an Mülltonnen, Bäumen und Hecken gegeben, die durch Feuerwehren und Polizeikräfte gelöscht wurden. In allen Fällen bestehe der Verdacht unsachgemäßen Umgangs mit Pyrotechnik.

Der Leiter der Polizeiinspektion, Matthias Kinzel, zog eine positive Bilanz: Die erhöhte Präsenz und die Zusammenarbeit mit Ordnungsamt, Feuerwehr und Rettungsdiensten hätten sich bewährt.