Symbolbild. Foto: Pixabay

Warburg. Eine Jagd im Waldgebiet zwischen den Warburger Ortsteilen Nörde und Rimbeck endete am Freitagabend, 9. Januar, tödlich. Nun hat die Polizei neue Hintergründe zu dem schrecklichen Vorfall präsentiert.


Nach Angaben der Kreispolizeibehörde Höxter befand sich eine vierköpfige Gruppe im Alter zwischen 22 und 24 Jahren in dem unwegsamen Gelände. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 22-jähriger Jäger aus Hannover von einem Hochsitz aus auf einen 23-Jährigen geschossen haben, der sich auf einem nahegelegenen Hochsitz befand. Der Getroffene stammte aus dem Stadtgebiet Paderborn.

Die Polizei teilte mit, dass trotz sofortiger Reanimationsversuche durch die Begleiter und die gegen 20.30 Uhr alarmierten Rettungskräfte der lebensgefährlich Verletzte noch vor Ort verstarb. Die Kriminalpolizei Höxter hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft Paderborn noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen.

Nach ersten Einschätzungen gehen die Ermittler von einem tragischen Jagdunfall aus. Es werde wegen fahrlässiger Tötung nach § 222 StGB ermittelt. Die genauen Umstände der Schussabgabe seien Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Für die kommende Woche kündigte die Staatsanwaltschaft weitere Maßnahmen an.