Betrüger machen es sich leicht und setzen gern das Telefon für ihre Betrugsmaschen ein. Oft geben sie sich als Polizisten, Ärzte oder andere Amtspersonen aus, denen wir instinktiv vertrauen. Und sie versuchen, ältere Menschen hereinzulegen, die in einer natürlichen Vertrauensumgebung zu öffentlichen Institutionen aufgewachsen sind: Als die Welt noch in Ordnung war. So haben die Betrüger manchmal leichtes Spiel. Im nachstehend berichteten Fall bissen sie aber an einem Tag allein in Lemgo gleich vier Mal auf Granit: und zwar bei betagten Seniorinnen. Foto: Adobe Stock (Symbolbild.)
Lemgo. Da kommt doch Freude auf: Am Freitag, 9. Januar, versuchten Telefonbetrüger mehrfach, Seniorinnen im Lemgoer Stadtgebiet hinters Licht zu führen. Im Laufe des Tages erhielten vier Frauen im Alter zwischen 76 und 88 Jahren Anrufe von angeblichen Ärzten einer Notaufnahme. Die Täter täuschten medizinische Notfälle von Angehörigen vor, um an Geld oder Wertsachen zu gelangen. Glücklicherweise erkannten alle Angerufenen die Betrugsmasche, beendeten die Gespräche und erstatteten Anzeige, sodass kein Vermögensschaden entstand. Gut so! Die Aufklärungsaktion der Polizei, verbunden mit wiederholten Warnungen und Beispiel-Erzählungen, tut scheinbar ihre Wirkung.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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