Symbolbild. Foto: Adobe Stock

Lemgo. Die Stadtwerke Lemgo lassen ihr rund 100 Kilometer langes Fernwärmenetz inklusive Hausanschlüssen in den kommenden Tagen thermografisch überprüfen. Dazu ist ein externer Fachmann der Firma MFT (Messtechnik–Fernwärme–Thermografie) aus Friedewald im Stadtgebiet unterwegs.


Die Arbeiten starten in der Nacht von Sonntag, 18. Januar, auf Montag, 19. Januar. Geplant sind vier Nächte – die letzte Begehung erfolgt in der Nacht von Donnerstag, 21. Januar, auf Freitag, 22. Januar.

Für die Netzbegutachtung nutzt MFT ein Kleinfahrzeug mit Thermografiekamera auf dem Dach, das sich zur sicheren Erkennung von Verdachtsflächen vergleichsweise langsam durch Lemgo bewegt, teilen die Stadtwerke Lemgo mit.

In Bereichen, in denen Leitungen durch Gebäude oder Vegetation vom Fahrzeug aus nicht einsehbar seien, werde ergänzend eine handgeführte Thermografie zu Fuß durchgeführt. Dabei könne es vorkommen, dass auch Vorgärten oder private Zuwegungen kurzzeitig thermografisch „abgefilmt“ würden.

Wichtig: Es erfolge keine dauerhafte Aufzeichnung der gesamten Befahrung. Dokumentiert würden ausschließlich Verdachtsflächen per Foto, die am folgenden Werktag an die Stadtwerke Lemgo übergeben würden. Diese Bereiche würden anschließend durch die Stadtwerke weiter überprüft und bei bestätigtem Schadensfall entsprechend als Rohrbruch behandelt.

Ziel der Maßnahme sei es, Leckagen und Wärmeverluste frühzeitig zu erkennen und das Fernwärmenetz gezielt instand zu setzen.

Bei Fragen stehen die Stadtwerke Lemgo unter der Rufnummer 05261/255-0 oder per E-Mail zur Verfügung.