Bielefeld. Nach einem schweren Raubüberfall in der Bahnhofstraße befindet sich ein 36‑jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Die Tat habe sich am Mittwochabend, 14. Januar, ereignet, teilte die Polizei Bielefeld mit.
Nach Angaben der Ermittler habe der Mann gegen 20.45 Uhr an der Bahnhofstraße Ecke Herbert‑Hinnendahl‑Straße seine 42‑jährige Begleiterin aus Bielefeld unvermittelt mit einem Messer bedroht und ihr mehrere Geldscheine aus den Händen gerissen. In der Folge sei es zu einem Gerangel um das Bargeld gekommen, bei dem es dem Opfer gelungen sei, einen Teil der Beute zurückzuerlangen.
Wie die Polizei weiter erklärte, hätten Streifenbeamte der Bundespolizei die Auseinandersetzung bemerkt und die Beteiligten getrennt. Der Tatverdächtige sei anschließend zusammen mit dem in seiner Jackentasche aufgefundenen Messer an die eingesetzten Polizeibeamten übergeben worden. Diese hätten den Mann vorläufig festgenommen sowie das Messer und die mutmaßliche Tatbeute sichergestellt.
Bei dem Beschuldigten handelt es sich nach Polizeiangaben um einen polizeibekannten, drogenabhängigen Mann ohne festen Wohnsitz. Der 36‑Jährige, der die irakische Staatsangehörigkeit besitzt, sei in der Vergangenheit mehrfach wegen verschiedener Delikte, unter anderem Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Rohheitsdelikten und Eigentumsdelikten, in Erscheinung getreten.
Kriminalbeamte führten den Tatverdächtigen einem Haftrichter vor. Dieser habe daraufhin einen Untersuchungshaftbefehl erlassen. Die weiteren Ermittlungen zu dem Raubdelikt in Bielefeld-Mitte dauern an.








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