Kreis Lippe/Detmold. Das „Hermanneum“ am Hermannsdenkmal, das den Besuchern die Geschichte des Denkmals und seines Vorbilds Arminius erlebbar macht, wird von Montag, 2. Februar, bis Freitag, 27. Februar, für den Publikumsverkehr geschlossen.
Die vorübergehende Schließung erfolge aufgrund von Bauarbeiten, um die Akustik im Raum zu optimieren, teilt der Landesverband Lippe mit. „Im täglichen Betrieb konnten wir feststellen, dass die Tonqualität für die Besucherinnen und Besucher noch verbessert werden muss, damit sich alle wohlfühlen. Besonders im Eingangsbereich bei den ‚sprechenden Bilderrahmen‘ ist nicht immer alles gut zu verstehen. Das wollen wir mit dem Einbau zusätzlicher schallschluckender Materialien in den Griff bekommen”, erklärt Jörg Düning-Gast, Verbandsvorsteher des Landesverbandes Lippe.
Zu den baulichen Maßnahmen gehört unter anderem die Anbringung einer speziellen Deckenbekleidung im Ausstellungsbereich sowie an der Außenwand des Kinos. „Diese gezielten baulichen Verbesserungen dienen dazu, Nachhall möglichst zu verhindern, den Geräuschpegel zu senken und dadurch den Aufenthalt im ‚Hermanneum‘ noch angenehmer zu gestalten. Wir erwarten, dass die Inhalte dadurch zukünftig noch eindringlicher zu erleben sind“, erklärt Andreas Prange, betreuender Architekt aus der Infrastrukturabteilung des Landesverbandes.
Um die Maßnahmen ohne große Einschränkungen für die Gäste durchzuführen, werde daher die ruhigere Wintersaison genutzt. Für alle anderen Einrichtungen rund um das Hermannsdenkmal gelten die jeweiligen Winteröffnungszeiten.








