Gewalt gegen Frauen ist ein großes Thema. Dabei geht es nicht nur um häusliche Exzesse, sondern auch grundlose, scheinbar völlig unmotivierte Übergriffe auf offener Straße, wie der nachfolgende Fall zeigt. Symbolbild. Foto: Adobe Stock
Lemgo. Ein 29-jähriger Mann griff am Donnerstagabend, 22. Januar, am Bahnhofsplatz gegen 18.15 Uhr zwei Personen körperlich an und verletzte sie. Die Attacke erfolgte scheinbar grundlos und unmotiviert.
Eine 25-Jährige aus Bad Oeynhausen wartete im Bereich des Bahnhofs auf einer Bank, als ein Mann unvermittelt auf sie zukam, ins Gesicht trat und beleidigte. Die Frau wehrte sich. Auf die Situation aufmerksam geworden, näherte sich ein 77-Jähriger aus Bad Driburg, der daraufhin von dem 29-Jährigen geschubst und – am Boden liegend – getreten wurde. Der Schläger ohne festen Wohnsitz wurde von Polizeibeamten kurze Zeit später gestellt und in Gewahrsam genommen. Er war stark alkoholisiert. Weil ein Alkoholvortest anschlug, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Der 77-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht und nach einer Behandlung wieder entlassen.
Tags drauf wurde der 29-jährige Schläger dem Haftrichter vorgeführt, der wegen gefährlicher Körperverletzung sowie einer bereits bestehenden, offenen Bewährungsstrafe Untersuchungshaft anordnete; auch, weil Fluchtgefahr bestand. Die weiteren Ermittlungen des Kriminalkommissariats 5 dauern an.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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