Die Botschaft auf dem großen Foto ist unmissverständlich: „Du darfst hier nicht reinfahren!“ Trotzdem kommt es zu Regelverletzungen aller Art wie die von der Clio-Fahrerin (kleines Bild), die – im Halteverbot parkend – die einzige Zuwegung für hereinkommende und ausfahrende Autos behindert. Hier sollen doch auch Rettungsfahrzeuge im Falle eines Falles gut durchkommen können. Auf jeden Fall ist Mitdenken gefragt, solange die Parksituation am Werreanger als „prekär“ gelten kann. Fotos: Jörn Fries
Lage. Die Ausbesserungsarbeiten am Parkplatz Werreanger haben zur Sperrung eines großen Parkplatzteils geführt. Der verknappte Parkaum macht eine exakte Verkehrsführung notwendig, weil es sonst unvermeidlich kracht. Wie die Schulen am Werreanger beobachten, scheint jedoch keine glückliche Lösung der Verkehrsleitung gelungen zu sein oder sie wird einfach nicht respektiert: Manche Autofahrer ignorieren die neue Regelung.
Ab sofort gibt es nur noch eine Ein- und Ausfahrt: das ist jene von der Breiten Straße am HoT. Die beiden gezeigten Verkehrsschilder (großes Foto) erlauben keine Ausfahrt mehr über die Zuwegung des Rettungswagens, aber auch kein Befahren des Schulhofes ohne Sonderberechtigung. Beide Schulen teilten am Dienstag unisono mit, dass sie von der Änderung keinerlei Kenntnis gehabt hätten. Das gilt auch für die Hausmeister. Hier scheint städtischerseits das Motto zu gelten: „Tue was Richtiges, aber rede nicht drüber!“
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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