
Lemgo. Das vergangene Jahr war für die Blutspenden-Sammler in Lemgo mit insgesamt 1766 Spenden ein sehr gutes Jahr, in dem auch 177 Menschen zum ersten Mal Blut gespendet haben. Das Gesamtaufkommen lag leicht über dem Niveau aus 2024. Allein im DRK-Zentrum Lemgo wurden die Zahlen der Vorjahre mit jetzt 1562 Spenden bestätigt. Weitere 204 gab es in Lemgo am Lüttfeld Berufskolleg, bei der Technischen Hochschule OWL und Eben-Ezer. Durch Engagement und Eigeninitiative dieser Organisationen konnten die Veranstaltungen oft ohne viel Unterstützung aus dem DRK-Ehrenamt stattfinden.
Burkhard Menzel vom DRK-Ortsverein Lemgo stellt fest: „Diese Zahlen beweisen, dass viele Menschen uneigennützig für andere da sind. Viele Stammspendende sehen wir immer wieder. Das zeigt, dass die Arbeit des DRK vor Ort honoriert wird. Man kennt sich. Auch was das leibliche Wohl betrifft ist man bestens versorgt.“
Trotz der guten Jahren für 2025 gibt’s beim DRK-Blutspendedienst Sorgenfalten auf der Stirn: Winterwetter, Infektwelle und ein schwacher Start ins Spendenjahr treffen aktuell zeitgleich auf einen unverändert hohen Bedarf in den Kliniken. Die Folge ist eine deutlich angespannte Versorgungslage mit Blutpräparaten.
Die Auswirkungen seien klar messbar, so heißt es beim Blutspendedienst, denn die Vorräte sinken kontinuierlich. Zum 12. Januar habe die Lagerreichweite nur noch rund 1,5 Tage betragen. Erforderlich seine aber mindestens fünf Tage, um eine stabile Versorgung sicherzustellen.
Der nächste Blutspendetermin im DRK-Zentrum findet am Mittwoch, 4. Februar von 15 bis 19:30 Uhr statt. Weitere Informationen und Terminbuchung unter www.blutspende.jetzt









