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Bad Oeynhausen/Vlotho. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A2 in Richtung Dortmund, zwischen dem Autobahnkreuz Bad Oeynhausen und der Anschlussstelle Vlotho-West, hat am Donnerstagmorgen, 29. Januar, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Nach Angaben der Polizei wurden insgesamt sieben Fahrzeuge beschädigt und zwei Fahrerinnen leicht verletzt.


Nach bisherigen Erkenntnissen hatte eine 24-jährige Fahrerin aus Bad Oeynhausen gegen 7.45 Uhr die Kontrolle über ihre Mercedes A-Klasse verloren, weil sie ihre Geschwindigkeit nicht den winterlichen Straßenverhältnissen angepasst hatte. Das Fahrzeug sei daraufhin ins Schleudern geraten und rechts gegen die Schutzplanke geprallt.

Ein 47-jähriger Lkw-Fahrer habe versucht, eine Kollision zu vermeiden, indem er von der rechten auf die mittlere Spur wechselte. Dabei habe er den VW Polo eines 20-Jährigen aus Obernkirchen touchiert. Der Polo sei infolge des Zusammenstoßes ebenfalls ins Schleudern geraten und entgegen der Fahrtrichtung auf den mittleren und linken Fahrstreifen geraten.

Ein 53-jähriger Fahrer eines VW-Bulli aus Berlin sowie eine 51-jährige Mercedes-Fahrerin aus Osnabrück hätten den Unfall zwar erkannt und ihre Fahrzeuge rechtzeitig zum Stillstand gebracht. Eine 29-jährige Garbsenerin habe den beginnenden Rückstau jedoch zu spät bemerkt. Sie habe versucht, mit ihrem Cupra Formentor zwischen den wartenden Autos hindurchzufahren, und sei dabei mit beiden stehenden Fahrzeugen kollidiert.

Durch die Wucht der Zusammenstöße sei die C-Klasse der Osnabrückerin gegen die zuvor verunfallte A-Klasse geschleudert worden. Der Cupra Formentor wiederum sei gegen einen Cupra Born einer 53-jährigen Frau aus Bad Oeynhausen geprallt, der hinter der A-Klasse zum Stehen gekommen war.

Die Polizei schätzte den entstandenen Gesamtschaden auf rund 125.000 Euro. Sowohl die Fahrerin der A-Klasse als auch die Fahrerin des Cupra Formentor erlitten leichte Verletzungen.

Für die umfangreiche Unfallaufnahme blieb die A2 Richtung Dortmund bis 10.50 Uhr voll gesperrt. Anschließend wurden zunächst der linke und mittlere Fahrstreifen wieder freigegeben, bevor gegen 11.50 Uhr auch der rechte Fahrstreifen wieder befahrbar war.