
Lage. Die Verwaltung hat durchgerechnet, was für den geplanten Neubau der Kita des Familienzentrums Maßbruch günstiger wäre: die Übernahme in städtische Trägerschaft oder ein Investorenmodell. Sie kommt zu dem Schluss, das Investorenmodell sei der vernünftigere Weg.
Die Berechnung, die für die nächsten Sitzungen der Ausschüsse bis zur Ratssitzung am 26. März vorliegt, kommt zu dem Schluss, dass ein Betrieb der KiTa Maßbruch in Trägerschaft der Stadt Lage mit einem finanziellen Mehraufwand in Höhe von annähernd 79.000 Euro gegenüber dem »Investorenmodell« verbunden wäre. Beim „Investoren-Modell“ bleibt die Kita in der Trägerschaft der Eben-Ezer-Stiftung, einer diakonischen Einrichtung sozialer Dienste in der Region Lippe, und wird von einem Investor saniert. Der ist keine karitative Institution, sondern ein Unternehmen, das Gewinn-orientiert operiert.
Die Neubaukosten sollen mithilfe einer adäquaten Mietmarge hereingeholt werden. Um bei dem Projekt nicht zuzusetzen, hat das Unternehmen eine Monatsmiete ausgerechnet, die der Träger allein nicht stemmen kann. Deshalb schlägt die Verwaltung einen Mietzuschuss der Stadt in Höhe von 8 Euro pro Quadratmeter vor. Warum nicht sanieren? Laut der ev.-ref. Kirchengemeinde Lage (Eigentümerin der KiTa Maßbruch) belaufen sich die Sanierungskosten nach Architekteneinschätzung auf mehr als drei Millionen Euro: Das sei wirtschaftlich nicht tragbar.
Hierbei sei auch zu berücksichtigen, dass der Mietzins auf 20 Jahre festgeschrieben wird und der Mietkostenzuschuss unter Berücksichtigung des Landes-Zuschusses nach dem Kinderbildungsgesetz aus der Höhe 8 Euro pro Quadratmeter in 20 Jahren auf Null abschmelzen werde, so die Verwaltung.





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