Symbolbild. Foto: Pixabay

Rheda‑Wiedenbrück/Gütersloh. Auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Rheda‑Wiedenbrück und Gütersloh hat sich am Sonntagabend, 15. Februar, ein gefährlicher Verkehrsunfall ereignet.


Laut Polizei soll eine 28‑jährige Fahrerin aus Sankt Augustin gegen 19.50 Uhr die Kontrolle über ihren Opel Meriva verloren haben, nachdem ein bislang unbekannter Mercedesfahrer kurz vor ihr eingeschert sei. Der Mann habe anschließend seine Fahrt fortgesetzt, ohne sich um den verursachten Schaden zu kümmern.

Die Polizei schilderte, dass der Mercedes plötzlich vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen gewechselt haben soll. Um eine Kollision zu vermeiden, sei die 28‑Jährige auf den linken Fahrstreifen ausgewichen und dabei ins Schlingern geraten. In der Folge prallte ihr Wagen zunächst gegen die rechte Schutzplanke, wurde zurückgeschleudert und kollidierte schließlich mit der Mittelschutzplanke. Der Opel kam entgegen der Fahrtrichtung auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand.

Die Fahrerin erlitt laut Einsatzkräften leichte Verletzungen. Nach einer ersten medizinischen Versorgung konnte sie auf eigenen Wunsch entlassen werden. Ihr Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 14.000 Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme blieb der rechte Fahrstreifen gesperrt; ab 20.40 Uhr war die Strecke wieder vollständig befahrbar. Der gesuchte Unfallverursacher soll einen silbernen Mercedes gefahren haben, mutmaßlich ein neueres Modell ab Baujahr 2025.

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugenhinweise nimmt das Verkehrskommissariat 1 unter der Rufnummer 0521/545‑0 entgegen.