Minden-Lübbecke. Ein 31‑jähriger Mann aus Minden steht im Verdacht, seine 24‑jährige Ehefrau in der Nacht zu Mittwoch, 25. Februar, lebensgefährlich verletzt zu haben.
Nach Angaben der Polizei soll der Mann gegen 2.40 Uhr selbst den Notruf gewählt und der Leitstelle lebensbedrohliche Verletzungen seiner Frau gemeldet haben.
Rettungskräfte und Polizeistreifen trafen demnach gemeinsam an der Anschrift Werraweg in Minden ein. Die junge Frau sei mit schwersten Verletzungen aufgefunden worden und habe sofort medizinisch versorgt werden müssen. Anschließend sei sie in ein Krankenhaus gebracht worden, wo nach Polizeiangaben eine Notoperation durchgeführt wurde.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der 31‑Jährige seiner Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung mehrere Stichverletzungen mit einem Messer zugefügt haben. Die Einsatzkräfte hätten den Mann noch am Tatort festgenommen. Er besitzt laut Polizei die türkische Staatsangehörigkeit.
Die Mordkommission der Bielefelder Polizei unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Alexander Scholz habe in Zusammenarbeit mit Beamten aus Minden und Bielefeld die Ermittlungen übernommen. Weitere Hintergründe der Tat seien derzeit Gegenstand laufender Untersuchungen.




